Vorbild gesucht - Gib Engagement ein Gesicht

Ehrenamt Förderpreis der Sportjugend Rheinland

Kinder und Jugendliche haben kreative Ideen, ihre eigene Sicht auf die Jugendarbeit und bringen sich und ihre Ideen auf vielfältige Weise in den Sportverein ein. Gleichzeitig bieten Sportvereine den Kindern und Jugendlichen wichtige Erfahrungsräume und ermöglichen ihnen sich auszuprobieren. Mit diesem Wettbewerb möchten wir Kinder und Jugendliche ermuntern sich aktiv am Vereinsleben zu beteiligen und gleichzeitig bei den Vereinen dafür werben ihnen Entfaltungsfreiräume zu geben. Schließlich sind die Kinder und Jugendlichen von heute die Vorstände und Übungsleiter von morgen.

Mit dem Preis möchten wir vorbildhaftes Engagement von Kinder und Jugendlichen auszeichnen und belohnen!

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Gewinner Ehrenamtsförderpreis 2021

Julia Kannengießer, 25 Jahre, TV 1848 Oberstein

Julia Kannengießer ist seit klein auf im TV 1848 Oberstein aktiv. Ihre Leidenschaft gilt dem Rope Skipping, dabei ist sie sowohl als Sportlerin als auch als Trainerin erfolgreich. Mit 14 Jahren erwarb sie die Kampfrichterlizenz. Vier Jahre später folgte die Lizenz für die Leitung von nationalen und internationalen Wettkämpfen. Seit 2020 ist sie für die Schulung der Landeskampfrichter verantwortlich. Daneben wirkte Julia Kannengießer bei der Organisation von Veranstaltungen und Meisterschaften mit. Seit 2018 unterstützt das junge Organisationstalent auch die Vorstandsarbeit. Ein Jahr später wurde sie zur zweiten Vorsitzenden gewählt. Seit 2020 trägt sie aufgrund der Vakanz des Vorsitzes die Gesamtverantwortung für den Verein. Mit dem Aufbau einer neuen Vereinspräsenz auf den Social Media Kanälen sowie der Einführung eines hauptamtlichen Sportmanagements hat sie wichtige Impulse für den Fortbestand des Vereins geleistet. Julia Kannengießer ist an der Weiterentwicklung des TV 1848 Oberstein zu einem modernen Verein interessiert. Eine deutliche Verjüngung des Vorstandes sowie die Einführung neuer Sportarten sind erste Erfolge auf diesem Weg. Ihre Leidenschaft ist und bleibt aber die Förderung des sportlichen Nachwuchses.

Dominik Pretz, 26 Jahre, Turnerschaft Bendorf 1861/90

Dominik Pretz entdeckte als Kind den Handballsport für sich. Als Hallensprecher bei Spieltagen begann mit 15 Jahren auch sein ehrenamtliches Engagement im Sport. Es folgte die Mitwirkung bei verschiedenen Veranstaltungen wie Kinderfesten, Jugendcamps, Schulaktionstagen und dem internationalen Austausch mit Ungarn. Auch sportlich blieb Dominik Pretz als Zeitnehmer und Schiedsrichter bei Jugendspielen dem Handball treu. 2014 wurde er als Schriftführer in den Vorstand der Turnerschaft Bendorf 1861/90 gewählt. Zwei Jahre später übernahm er das Amt des Geschäftsführers, welches er bis heute innehat. Daneben prägt er als Social Media Koordinator sowie Pressesprecher maßgeblich die Außendarstellung des Vereins mit. Neben dem Engagement für den eigenen Sportverein ist Dominik Pretz auch Vorstandsmitglied im Förderverein Jugendhandball. Auch außerhalb des eigenen Sports ist er aktiv beispielsweise als Betreuer bei Jugendfreizeiten oder als Schiedsrichter bei Fußballturnieren von Nachbarvereinen. Als Netzwerker im und über den Sport hinaus bereichert er das soziale Leben in seiner Heimat.

Leonie Giehl, 20 Jahre, TuS Nister 1951

Leonie Giehl ist seit frühster Jugend in verschiedenen Turngruppen im TuS Nister aktiv. Die aktive Rope Skipperin engagierte sich bereits mit 12 Jahren als Helferin im Kindertraining. Parallel half sie bei der Durchführung von Veranstaltungen und Workshops. Mit 16 Jahren absolvierte sie die Ausbildung zur Übungsleiterin. Mit 18 Jahren wurde Leonie Giehl zur Jugendwartin gewählt. Leonie Giehl schafft es in vorbildlicher Weise, ihre Begeisterung für den Sport auf Kinder und Jugendliche zu übertragen. So konnten die Mitgliederzahlen gesteigert und viele neu ausgebildete Kampfrichter gewonnen werden. Neben dem sportlichen Bereich unterstützt sie die Pressearbeit des Vereins und betreut die Social Media Kanäle der Rope Skipping-Abteilung. Über diese Kanäle stellt sie den jungen Sportlern auch Trainingspläne sowie Videos zu Tricks und Sprüngen zur Verfügung. So konnte auch während der Corona-Pandemie der Sport fortgeführt werden.

Tobias Gessler, 23 Jahre, VfL Oberbieber

Tobias Gessler wechselt erst im Jugendalter als Spieler zum VfL Oberbieber, dennoch ist er heute aus dem Vereinsleben nicht mehr wegzudenken. Als Spielführer seiner Mannschaft übernahm er schnell Verantwortung im Verein. Seit 2017 engagiert er sich als Jugendtrainer. Als stellvertretender Geschäftsführer wirkt er im Vorstand mit. Er hat maßgeblich dazu beigetragen, die Öffentlichkeitsarbeit des Vereins, insbesondere in den sozialen Medien, auszubauen. So konnte auch während der Corona-Pandemie der Kontakt zu den Mitgliedern aufrechterhalten werden und sogar neue Mitglieder gewonnen werden. Während des Lockdown initiierte Tobias Gessler die Renovierung des Vereinsgebäudes und konnte mit seiner Motivation viele weitere Helfer für das Projekt gewinnen. Mit seiner begeisternden Art hat schafft er es, dass Wir-Gefühl im Verein zu stärken.

Ben Reimann, 15 Jahre, VfL Linz

Sonderpreis für Öffentlichkeitsarbeit in Kooperation mit dem VMRS

Ben Reimann ist mit seinen 15 Jahren ein fester Bestandteil im Team der Öffentlichkeitsarbeit des VfB Linz. Er kümmert sich um die Auftritte des Vereins in den sozialen Medien. Neben der Erstellung von Berichten und der Organisation von Bildern hat er einen Malwettbewerb für Kinder organisiert. Auch die Ausarbeitung einer Reihe zur Vorstellung der Jugendtrainer und Jugendmannschaften wurde durch ihn mitgestaltet. Ben Reimann bereichert die Arbeit des Vereins durch seine Ideen und bringt frischen Wind in die Strukturen. Er schafft es dabei, weitere Jugendliche in die Arbeit einzubinden und ist somit eine große Unterstützung für das gesamt Team. Der Preis wird in Kooperation mit dem Verein Mittelrheinischer Sportjournalisten (VMRS) verliehen.