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Westerburger Robert-Leon Pawlik zum neuen Sportkreisvorsitzenden gewählt

Rund 25 Vereinsvertreter*innen waren zum Sportkreistag gekommen – Hans-Werner Rörig bleibt stellvertretender Vorsitzender.
SBR-Präsidentin Monika Sauer (Bildmitte) begrüßt gemeinsam mit dem weiterhin amtierenden stellvertretenden Sportkreisvorsitzenden Hans-Werner Rörig den neugewählten Vorsitzenden Robert-Leon Pawlik (links). Foto: SBR / Stefan Blaufelder-Bredenbeck

Generationen-Wechsel im Sportkreis Westerwald: Robert-Leon Pawlik ist neuer Vorsitzender des Sportkreises. Er wurde im Dorfgemeinschaftshaus in Gehlert mit 100 Prozent der Stimmen gewählt. Der 26-Jährige kommt aus Westerburg und ist dort bei der DLRG als Technischer Leiter Einsatz ehrenamtlich tätig. „Robert-Leon unterstützt mich seit etlichen Jahren tatkräftig bei meinen Aufgaben im Sportkreis – ohne ihn hätte ich die Herausforderungen, die die Sportlerehrung des Westerwaldkreises mit sich bringt, nicht gestemmt“, betont Hans-Werner Rörig in seiner Ansprache vor den anstehenden Vorstandswahlen. Rörig, selbst seit 1997 stellvertretender Vorsitzender des Sportkreises Westerwald und über viele Jahre „der Macher“ im Vorstand, stellte sich erneut zur Wahl und wurde ebenfalls einstimmig im Amt des Stellvertreters bestätigt.

In seinem Bericht aus den vergangenen Jahren wirbt Rörig unter anderem auch für einen Besuch in seinem Heimatort Gehlert: Der 630-Einwohner-Gemeinde ist es gelungen, mit Unterstützung des Sportbundes Rheinland (SBR) einen Mehrgenerationen-Sportpark zu errichten, der in Rheinland-Pfalz seinesgleichen suche, so Rörig nicht ganz ohne Stolz. Darüber hinaus blickt er auf die positive Entwicklung der Mitgliedschaften im Sportkreis, die inzwischen wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht hätten.

SBR-Präsidentin Monika Sauer berichtete den Delegierten der Vereine zum einen aus den zurückliegenden Mitgliederversammlungen des SBR und des Landessportbundes Rheinland-Pfalz. Ausführlicher ging Sauer noch einmal auf die Landtagswahlen und die seither stattgefundene Entwicklung ein: „Zwar spüren wir bisher keine unmittelbaren Verbesserungen, aber es ist uns gelungen mit unseren Wahlarenen und den damit verbundenen Wahlforderungen mehr Sichtbarkeit zu bekommen“. Zudem sei der Sport nun mit einer eigenen Abteilung direkt an die Staatskanzlei angegliedert, was deutliche Vorteile in der Kommunikation mit sich bringe. Weiterhin werde man alles daransetzen, die Situation der Sportstätten im Land zu verbessern und den Bedarf an besseren Rahmenbedingungen für Übungsleiter*innen zu kommunizieren.

Der neugewählte Landrat Klaus Lütkefedder betonte in seinem Grußwort als Ehrengast ebenfalls die Bedeutung der Vereine und ihrer ehrenamtlich Tätigen für die Gesellschaft und den Zusammenhalt und nicht zuletzt auch die positiven Effekte des Wettkampfs und des Teamgeistes im Sport für Leistungsfähigkeit und Erfolg des Einzelnen.

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