Von Bogenschießen bis Hapkido - Sportferiencamp des Sportkreises war ein großer Erfolg
Nein, eine Ferienerholung war das für die Kinder und Betreuer wirklich nicht, sollte es auch nicht sein. 16 verschiedene Sportarten kennenzulernen und zu betreiben, das schlaucht und macht müde. Das war auch so gewollt und gut so, denn der Schlafsaal Großsporthalle mit fast 100 Menschen wäre sonst vielleicht nie zur Ruhe gekommen. Auch das will gelernt werden, über sieben Tage eng aneinander zu sein und sich dabei zu vertragen – für manche eine ganz neue Herausforderung!



Zum achten Mal hat der Sportkreis Rhein-Hunsrück Kinder auch aus benachteiligten Lebensverhältnissen und Flüchtlingskinder eingeladen. Nur 40,00 € kotete die Teilnahme, darin waren neben Vollverpflegung über sieben Tage, Programm und Ausflug in den Freizeitpark Klotten und für alle ein Trainingsanzug enthalten. Möglich war dies nur durch großzügige Unterstützer, einem Großmarkt und einer Großbäckerei aus Simmern, einem Busunternehmen vom Hahn und von der Lottostiftung in Koblenz. Geplant wurde mit 60 Kindern zwischen 10 und 14 Jahren, dieses Kontingent war in kurzer Zeit vergeben und es kamen immer noch Anmeldungen. Sportkreisvorsitzender Walter Desch ließ dann nach Abstimmung mit der Kreisjugendwartin Annalena Kähne und dem Campleiter Hans-Günter Labonte dann letztlich 74 Kinder mit 16 Betreuerinnen und Betreuern zu, das war an der Grenze des Machbaren.
Das Sportferiencamp soll den Kindern die verschiedenen Sportarten zeigen und Interesse wecken, später zuhause im Verein auch Sport zu treiben. Daneben lernen die Kinder auch, miteinander zu leben und Rücksicht zu nehmen. Dem CampLeiter, der schon viele Camps bei unterschiedlichen Organisationen gemanagt hat und auch Kreisjugendleiter im Fußballkreis aktiv war, ist dies ein ganz wichtiger Aspekt der Maßnahme. Und auch mancher Betreuer musste in dieser Hinsicht noch dazulernen. Ein Novum war, dass erstmalig zwei ehemalige Teilnehmer nun als Betreuer Erfahrung sammeln konnten.
Was nun gefiel den Kindern sportlich am besten? Bei der Abschlussveranstaltung mit über 100 Eltern und Angehörigen wurden zunächst viele Sportabzeichen, TT-Abzeichen und Fußballabzeichen verliehen, die während des Camps erworben wurden. Etwa die Hälfte der Kinder hatte angegeben, bereits Mitglied in einem Sportverein zu sein, bei manchen war es aber eher ein Wunsch als eine aktive, regelmäßige sportliche Betätigung.
Die Kinder hatten bis zu drei Stimmen für unterschiedliche Sportarten zu vergeben. Ausnahmsweise siegte nicht „König Fußball“, der landete nur auf Platz 6. Nummer 1 wurde das Bogenschießen, das vom Schützenverein Kastellaun hervorragend präsentiert wurde, dahinter folgten Handball und Minigolf vor DLRG, Leichtathletik, Basketball, Cagesoccer und Hapkido. Daneben gab es noch Volleyball, Beachvolleyball, Klettern, Tischtennis, Tennis, Frisbee und Baseball. Sämtliche Angebote wurden von qualifizierten Betreuern mit viel Herzblut und Freude vermittelt.
Nach dem Camp ist vor dem Camp. Das OrgTeam hat bereits entschieden, dass es auch 2017 wieder ein Sportferiencamp geben soll, der Termin in der vorletzten Ferienwoche steht auch bereits fest, vom 30. Juli bis 5. August 2017. Davor aber werden die Kinder wieder eingeladen zum Besuch des Dschungeldorfs am 5. Januar und zu einem Bundesligaspiel Mitte April in Mainz.
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