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Neue Zukunftsperspektiven am Fechtstandort Koblenz

Der Fechtstandort Koblenz steht seit Jahrzehnten für Spitzenleistungen im nationalen und internationalen Fechtsport – und stellt sich mit der Sanierung der Fechthalle im Sportpark Oberwerth nun entscheidend für die Zukunft auf. Nach der Anerkennung als Landesleistungszentrum (LLZ) Fechten im vergangenen Jahr werden mit der modernen Infrastruktur optimale Bedingungen für Nachwuchs- und Leistungssport geschaffen. Beim Vor-Ort-Termin zeigte sich Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland und Vorsitzende des stützpunkttragenden Vereins CTG Koblenz, besonders erfreut darüber, „dass ein langer Weg bis hin zur Sanierung nun endlich abgeschlossen ist“.
Gruppenfoto in Koblenz mit Polit-Prominenz und Fecht-Talenten der CTG mit LSB-Vizepräsidentin Monika Sauer, Bürgermeisterin Ulrike Mohrs, Innenminister Michael Ebling, OB David Langner sowie Trainerin Maren Mitnacht (rechte Seite im blauen Trainingsanzug). Foto: SBR

 

„Der Fechtsport hat eine lange und erfolgreiche Tradition in Koblenz. Mit der Sanierung der nun 40 Jahre alten Sportstätte wird ein wichtiger Beitrag zum Erhalt und zur Förderung des Fechtsportes in unserer Stadt geleistet“, erklärte Oberbürgermeister David Langner. Tatsächlich hat Koblenz über viele Jahre hinweg Fechter*innen hervorgebracht, die auf höchstem Niveau erfolgreich waren. Mehrfach waren Athlet*innen aus Koblenz bei Olympischen Spielen vertreten und kämpften dort um vordere Platzierungen. Aktuell sind rund 115 Fechter*innen am Standort aktiv.

„Wir möchten am Fechtstandort Koblenz optimale Bedingungen schaffen, um Bundesnachwuchskaderathlet*innen in allen Waffengattungen zu entwickeln und zu fördern – und im besten Fall Qualifikationen für Olympische Spiele zu erreichen“, so Monika Sauer, die auch Vizepräsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz ist.

Mit der umfassenden Sanierung der Fechthalle sichert die Stadt Koblenz die infrastrukturelle Grundlage für diese sportlichen Ziele nachhaltig. Die rund 40 Jahre alte Halle wird energetisch und technisch modernisiert und damit fit für die Anforderungen eines zeitgemäßen Leistungs- und Nachwuchstrainings gemacht. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf 4,3 Millionen Euro und zielen zugleich darauf ab, Energieverbrauch und Betriebskosten langfristig zu senken sowie Ressourcen zu schonen.

Das Land Rheinland-Pfalz unterstützt das Vorhaben mit 1,76 Millionen Euro aus der rheinland-pfälzischen Sportanlagenförderung. Bei der Übergabe des Förderbescheids an OB Langner unterstrich Innenminister Michael Ebling die Bedeutung verlässlicher Rahmenbedingungen für den Sport: „Gute Trainingsbedingungen vor Ort, engagierte Vereine und verlässliche Infrastruktur sind die Grundlage dafür, dass junge Talente gefördert werden und Rheinland-Pfalz im Leistungs- und Nachwuchssport erfolgreich bleibt.“

Zusätzlich beteiligt sich die Else-Schütz-Stiftung mit 600.000 Euro an der Sanierung. Für Dr. Johann Christian Meier, Geschäftsführer der Stiftung und selbst Fechter, ist die Modernisierung der Fechthalle ein persönliches Herzensprojekt. Damit sind die Weichen gestellt, um den Fechtstandort Koblenz nachhaltig zu stärken und talentierten Nachwuchsathlet*innen auch künftig den Weg in den nationalen und internationalen Spitzensport zu ebnen.

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