Artikel merken

Mitgliedszahlen im Sportbund Rheinland steigen weiter

Mit 634.186 Mitgliedern verzeichnet der Sportbund Rheinland (SBR) bei der aktuellen Bestandserhebung erneut einen Anstieg der Mitgliederzahlen.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Plus von 4.725 Mitgliedern beziehungsweise 0,75 Prozent. Damit erreicht der SBR den höchsten Wert seit 2014 und der positive Trend der vergangenen Jahre setzt sich fort, wenn auch etwas schwächer (2024: +1,74 Prozent).

Im Gegensatz zur Mitgliederentwicklung sinkt die Zahl der Mitgliedsvereine weiterhin leicht. Waren es im Vorjahr noch 2.918 Vereine, zählt der SBR aktuell 2.907 Vereine.

„Die Entwicklung zeigt, dass die Sportvereine im Rheinland weiterhin attraktiv sind und viele Menschen dauerhaft für Bewegung und Gemeinschaft begeistern können“, erklärt SBR-Präsidentin Monika Sauer. „Besonders erfreulich ist, dass sich die positive Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen stabilisiert hat.“

Kinder und Ältere sorgen für Wachstum

Besonders positiv entwickelten sich erneut die jüngeren Altersgruppen. Bei den Kindern bis sechs Jahre stieg die Mitgliederzahl um 1.200 auf 42.206 Mitglieder (+2,93 Prozent). Auch die Altersgruppe der 7- bis 14‑Jährigen legte weiter zu und wuchs um 1.679 Mitglieder auf 112.984 (+1,51 Prozent).

Die Zahl der Jugendlichen zwischen 15 und 18 Jahren blieb mit einem leichten Plus von 186 Mitgliedern (+0,47 Prozent) weitgehend stabil.

Rückläufig entwickelte sich hingegen weiterhin die Altersgruppe der 19- bis 26‑Jährigen. Hier sank die Mitgliederzahl um 1.493 Personen auf 53.941 Mitglieder (-2,69 Prozent). Auch bei den 41- bis 60‑Jährigen gab es einen leichten Rückgang um 1.686 Mitglieder (-1,15 Prozent).

Den größten absoluten Zuwachs verzeichnete die Gruppe der über 60‑Jährigen. Hier stieg die Zahl um 3.438 Mitglieder auf insgesamt 140.740 (+2,50 Prozent). Damit zählt inzwischen mehr als jedes fünfte Mitglied im SBR zu dieser Altersgruppe.

Weibliche Mitglieder legen weiter zu

Die Zahl der weiblichen Mitglieder stieg erneut deutlich an. Aktuell sind 266.688 weibliche Mitglieder im Sportbund Rheinland organisiert – ein Zuwachs von 3.588 Mitgliedern gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der männlichen Mitglieder erhöhte sich leicht auf 367.431. Damit steigt der Anteil der weiblichen Mitglieder auf 42,05 Prozent.

Unterschiede zwischen den Sportkreisen

Regional zeigt sich ein differenziertes Bild. 13 von 16 Sportkreise konnten Mitgliederzuwächse verzeichnen. Die größten prozentualen Zugewinne verzeichneten die Sportkreise Ahrweiler (+2,32 Prozent), Trier-Stadt (+2,24 Prozent) und Cochem-Zell (+2,18 Prozent).

Rückgänge gab es dagegen im Sportkreis Mayen-Koblenz (-1,46 Prozent), in Koblenz-Stadt (-0,79 Prozent) sowie im Rhein-Lahn-Kreis (-0,44 Prozent).

Gewinne und Verluste bei den Fachverbänden

Die beiden größten Fachverbände im SBR bleiben weiterhin der Fußballverband Rheinland mit 178.119 Mitgliedern (+0,21 Prozent) und der Turnverband Mittelrhein (TVM) mit 143.866 Mitgliedern (+2,66 Prozent). Der TVM hat mit 3724 neuen Mitgliedern auch den größten absoluten Zugewinn.

Weitere Gewinner unter den Fachverbänden sind der RLP Dartverband (+358 Mitglieder/+31,43 Prozent), der Schwimmverband Rheinland (+682/+9,06 Prozent) und der Deutsche Alpenverband Landesverband (+787/+6,97 Prozent). Negative Mitgliederentwicklungen gibt es hingegen unter anderem beim RLP Karateverband (-483/-10,01 Prozent) und beim Pferde-Sport-Verband Rheinland-Nassau (-577/-4,38 Prozent).

Zurück