Sportkreis Rhein-Hunsrück setzt auf Kontinuität

Der Tagesordnungspunkt Wahlen konnte auf dem Sportkreistag des Sportkreises Rhein-Hunsrück in Halsenbach schnell abgehakt werden. Die rund 50 anwesenden Sportvereinsvertreter*innen bestätigten den Sportkreisvorsitzenden Walter Desch sowie seine Stellvertreterin Dagmar Johnen jeweils einstimmig in ihren Ämtern und können so weiterhin auf eine kompetente und engagierte Führung vertrauen. 

„Der Sport wird sonst immer erst spät berücksichtigt, vergessen Sie ihn jetzt nicht in der Energiekrise“, appellierte Desch gleich in seiner Begrüßung an die anwesenden Politiker*innen. Er fügte an, sich auf dem Sportkreistag nicht zu sehr mit Zahlen und Statistiken aufhalten zu wollen und den Vereinen lieber nützliche Tipps und Hilfen mit auf den Weg zu geben. Um deutlich zu machen, dass das nötig ist, bediente sich der SBR-Vizepräsident dann doch ein paar Zahlen: Allein die 10 mitgliederstärksten Vereine des Sportkreises haben in den letzten Jahren 850 Mitglieder verloren. Eine Möglichkeit, diese Mitgliederentwicklung umzukehren, sieht Desch, der das Amt des Sportkreisvorsitzenden bereits seit 1998 inne hat, in Kooperationen mit Schulen und anderen Vereinen.

Während Walter Desch in seinem Bericht ein großes Augenmerk auf die Situation der Kinder und Jugendlichen legte und dabei unter anderem das Sportferiencamp des Sportkreises als positives Beispiel nannte, ging seine Stellvertreterin Dagmar Johnen näher auf den in diesem Jahr erstmals durchgeführten Seniorentag ein.

SBR-Präsidentin Monika Sauer konnte in ihrer Ansprache von einem ersten Gesprächstermin mit dem neuen rheinland-pfälzischen Minister des Innern und für Sport, Michael Ebling, berichten: „Wir haben angesprochen, wo im organisierten Sport der Schuh drückt und konnten mit konkreten Zusagen und einem guten Gefühl aus dem Gespräch gehen.“ Auch sonst erkenne die Politik immer mehr, dass sie den Sport mit Ernsthaftigkeit unterstützen muss, freute sich Sauer. Außerdem wies sie die Vereine auf die Fördermöglichkeiten im Rahmen der Comeback-Kampagne hin.

Mit Gabi Torkler und Martina Kohl konnten Desch und Sauer gleich zwei Ehrenamtlerinnen vom TV Bad Salzig für ihr langjähriges und außergewöhnliches Engagement mit der SBR-Ehrennadel in Silber ehren. Über diese Ehrung konnte sich auch Gerd Endres, Sportabzeichenbeauftragter des Sportkreises und langjähriger Sportabzeichenprüfer beim TuS Sohren, freuen. Eine besondere Überraschung gab es zum Schluss für Dagmar Johnen. Die stellvertretende Sportkreisvorsitzende ist auch seit vielen Jahren bei ihrem Heimatverein TuS Sohren engagiert und erhielt für ihre Verdienste die SBR-Ehrennadel in Gold.

„Halten Sie immer das gemeinsame Ziel vor Augen“, gab Desch den anwesenden Vereinsvertreter*innen nach einem harmonischen Sportkreistag mit auf den Heimweg und dankte ihnen noch einmal ausdrücklich für die geleistete ehrenamtliche Arbeit.

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