Nach Corona: SBR-Sommerfest feiert ein freudvolles Comeback

Mehr als 500 Gäste strömen aufs Oberwerth / Großartige Musik und ein attraktives Rahmenprogramm sorgen für gute Stimmung
Foto: W. Höfer

Es war ein eindrucksvolles Comeback!  Nach zweijähriger Corona-Zwangspause strömten Hunderte zum Sommerfest des Sportbundes Rheinland (SBR), um das Beisammensein in der großen Sportfamilie zu genießen – und dies bei stimmungsvoller Musik, kühlen Getränken, köstlichen Speisen und so mach einer Attraktion, die das Sommerfest im Verlauf des Abends zu bieten hatte.

„Ich bin überwältigt von dem großen Zuspruch. Und was gibt es Schöneres, als nach so langer Zeit vor einer solch tollen Kulisse wieder feiern zu dürfen“, begrüßte SBR-Präsidentin Monika Sauer die mehr als 500 Gäste, unter ihnen auch zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft.

Das Ambiente vor dem Haus des Sportes entlang der Rheinau mit Blick auf den Strom hätte auch für die Vereine, die während Corona auf ein Fest zu ihrem 100-jährigen- oder 125-jährigen Bestehen verzichten mussten, nicht perfekter sein können. Ihnen wurde von Sportminister Roger Lewentz und Monika Sauer die Sportplakette des Bundespräsidenten verliehen (Bericht folgt).

Nach diesem kleinen schwungvollen Ehrungsmarathon stand die Bühne bereit für die RPR1.-Showband „Buzz“. Partyhits aus den letzten fünf Jahrzehnten ließen keinen Musikwunsch offen, sie waren Garanten für gute Stimmung, die so mach ein Pärchen zum Tanzen verleitete.

Und wer nach weiteren sportlichen Aktivitäten verlangte, der hatte die Qual der Wahl. Ob Stand-Weitsprung, Schießen mit dem Laser-Sportgewehr, Tischtennis, Tischkicker, Fußball-Billard, Rollstuhl-Parkour, Sackloch-Spiel, Kraft- und Halteakte am Hangman oder Toben auf der Hüpfburg. Für Jung und Alt - unter ihnen auch viele junge Familien - stand nicht die sportliche Leistung, sondern die Freude an der Bewegung im Vordergrund. 

Apropos Comeback und Bewegung: Das Sommerfest sollte auch zur Werbung für die landesweite Kampagne „Comeback der Bewegung“ werden. SBR-Geschäftsführer Martin Weinitschke nutzte die Bühne des Sommerfestes, um die Vereinsvertreter für die Aktion zu sensibilisieren. Zwei Millionen Euro hat das Land zur Verfügung gestellt, um dem organisierten Sport nach Corona wieder zu alter Stärke zu verhelfen. Zuvor hatten Lewentz und Sauer den Schulterschluss von Politik und Sport zur Bewältigung von Krisen in ihren Ansprachen hervorgehoben.

Mit Einbruch der Dämmerung war noch einmal Spannung angesagt. Die Bekanntgabe der Gewinner der reichlich bestückten Tombola sorgte für so mache Freudenschreie: Wellnessaufenthalte, Kurzurlaube und Gutscheine für kulinarische Erlebnisse versprechen eine willkommene Auszeit vom stressigen Alltag der vergangenen Monate. Anlass genug für Moderator Stefan Blaufelder-Bredenbeck, die großzügige Unterstützung der SBR-Partner bei der Bestückung der Tombola hervorzuheben.

Es war ein Fest voller Freude nach einer entbehrungsreichen Zeit, aber auch in der Ahnung, dass weitere Krisen den Sport fordern werden. Als Zeichen der Zuversicht und Hoffnung auf eine gute Zukunft pusteten die Gäste gegen Ende des SBR-Sommerfestens Seifenblasen in den Abendhimmel.

Dank an SBR-Partner
Eine Veranstaltung wie das SBR-Sommerfest wäre in dieser Größenordnung nicht ohne Unterstützung möglich: Der Sportbund Rheinland bedankt sich besonders bei: Lotto Rheinland-Pfalz, RPR1., Hachenburger Brauerei, Brohler Mineral- und Heilbrunnen GmbH, ARAG Sportversicherung, fortuna Sportgeräte, vereinsleben.de, Freiraum Erlebnis, Sportschule Oberwerth, Special Olympics Rheinland-Pfalz, Tischtennisverband Rheinland/Rheinhessen, Turnverband Mittelrhein, Sportjungend Rheinland-Pfalz, Inklusionslotsen des Landessportbundes RLP

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