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LSB-Meisterehrung: Kleine Gala der großen Leistungen

Wenn das mal kein Stelldichein der Spitzenkönner war: Bei der Meisterehrung 2022 des Landessportbundes Rheinland-Pfalz zeichnete der LSB 136 Sportler*innen aus rheinland-pfälzischen Vereinen aus, die sich im vergangenen Jahr Titel bei Deutschen Meisterschaften und Medaillen bei Europa- oder Weltmeisterschaften bzw. bei den Olympischen Spielen in Tokio gesichert haben – darunter auch die Kanuslalom-Olympiasiegerin Ricarda Funk vom KSV Bad Kreuznach und Richard Schmidt (RV Treviris Trier). Schmidt war bei der Feierstunde persönlich anwesend, Funk fehlte aus triftigem Grund – sie feilt im Trainingslager bereits an ihren nächsten Erfolgen.
Foto: LSB RLP / Peter Seydel

Insgesamt enterten 85 Sportler*innen Spitzenkönner aus 28 verschiedenen Sportarten die Bühne, so auch bärenstarke Athlet*innen aus Nischensportarten wie Bowling, Rope Skipping, Wasserski, Windsurfen, Faustball oder Billard. Darüber hinaus bot der LSB rund um die drei Ehrungsblöcke einmal mehr jede Menge sportive Unterhaltung.

Thema bei der Feierstunde war aber auch immer wieder der Krieg in der Ukraine. „Diese Krise lastet auf uns allen, die Seele ist einfach schwerer als sonst“, sagte Moderator Christian Döring. „Deshalb appellieren wir an alle Beteiligten: Bitte hört so schnell wie möglich auf mit diesem Krieg.“ Gemeinsam setzte die Spitzensportfamilie ein kleines Zeichen der Solidarität und erhob sich von ihren Stühlen. „Es sind grausame Bilder, die uns tagtäglich gezeigt werden“, kommentierte LSB-Präsident Wolfgang Bärnwick. „Auch dieser Krieg ist sinnlos, er bringt nichts. Der LSB versucht, im Rahmen dessen, was uns möglich ist, zu helfen.“ So habe man spontan 28 gehörlose Sportler aus der Ukraine in der Sportschule Schifferstadt aufgenommen.

Hier geht's zur Pressemeldung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.

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