Eine Schiffstour zum Jubiläum
Sportabzeichen-Siegerehrung des SBR im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal – Teilnehmer waren begeistert
Es ist ein Abschied und ein Neuanfang zugleich. Im 100. Jahr seines Bestehens startet das Deutsche Sportabzeichen in 2013 unter ganz neuen Vorzeichen. Der Leistungskatalog wurde völlig überarbeitet. Künftig wird der älteste deutsche Sportorden entsprechend den olympischen Medaillen in Gold, Silber und Bronze verliehen. Die Olympiade des kleinen Mannes soll wieder mehr Menschen für eine bewegungs- und gesundheitsorientierte Freizeitgestaltung motivieren. Unter diesem Eindruck stand auch die Sportabzeichen-Siegerehrung des Sportbundes Rheinland. Angesichts des runden Jubiläums hatte sich der SBR für die siegreichen Vereine und Schulen etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Mit einer Schifffahrt im Weltkulturerbe Oberes Mittelrheintal war der würdige Rahmen für 100 Jahre Deutsches Sportabzeichen geschaffen.
Strahlender Sonnenschein und frühlingshafte Temperaturen begleiteten die Jubiläumstour von Niederlahnstein flussaufwärts zur Marksburg, ehe es flussabwärts zur Moselmündung ans Deutsche Eck und wieder zurück an den Ausgangspunkt ging. SBR-Präsident Fred Pretz und SBR-Vizepräsidentin Monika Sauer zeigten sich erfreut darüber, dass fast alle der Einladung zur Siegerehrung gefolgt waren. So konnten sie 125 Vertreter der siegreichen Vereine und Schulen des Sportabzeichen-Wettbewerbes 2012 begrüßen – ein neuer Rekord in der traditionsreichen SBR-Veranstaltung.
Auch wenn die Sportabzeichen-Bilanz 2012 mit 22.154 Abnahmen dem 2011er Ergebnis (24.636 Abnahmen) nicht das Wasser reichen konnte, war die Stimmung an Bord ungetrübt. Beifall brandete immer wieder dann auf, als die Siegernamen bekannt gegeben wurden und die Abgesandten aus Schulen und Vereinen Urkunde und Scheck in Empfang nahmen. An dieser Stelle seien nur zwei Ereignisse erwähnt: Die TG Trier schaffte es wieder einmal, mit 418 Abnahmen mehr Menschen zum Sportabzeichen zu bewegen als der Verein Mitglieder (296) zählt. Und dass der demographische Wandel auch vor dem ältesten deutschen Fitnessorden nicht Halt macht, stellten zehn Männer und eine Frau unter Beweis: Jeweils fünf von ihnen legten in 2012 zum 50. bzw. 55. Mal das Sportabzeichen ab. Walter Napp vom Post-SV Remagen stellt sich mit der 60. Abnahme gar an die Spitze der „Sportabzeichen-Dinos“.
Alle blicken nun auf das „neue“ Sportabzeichen. Die spannende Frage: Wie wird sich die Reform in der 2013er Statistik niederschlagen? Vorschusslorbeeren gab es denn auch pflichtgemäß vom SBR-Präsidium. Fred Pretz und Monika Sauer baten die Vereine und Schulen, in ihrem Engagement für die Sportabzeichen-Bewegung nicht nachzulassen und dafür vor Ort zu werben. „Mit Ihrer Hilfe sind wir uns sicher, dass die Reform Grundlage für weitere erfolgreiche 100 Jahre Deutsches Sportabzeichen sein wird“, sagte Monika Sauer. Fred Pretz hob den hohen Stellenwert des Fitnessordens für die Gesunderhaltung der Bevölkerung hervor. In diesem Zusammenhang dankte er besonders der Barmer GEK, die seit Jahren das Deutsche Sportabzeichen unterstützt.
fileadmin/sportbund/user_upload/Downloads/Bearbeitet_Sportabzeichen/Material_2012/Rangliste_Vereine_Wettbewerb_2012.pdf
fileadmin/sportbund/user_upload/Downloads/Bearbeitet_Sportabzeichen/Material_2012/Rangliste_Schulen_Wettbewerb_2012.pdf
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