Stand 29.07.2021

Nach der 24. Corona Bekämpfungsverordnung, die bis einschließlich 15. August gilt, ist Kontaktsport im Freien und auf allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen (Außenbereich) und in allen öffentlichen und privaten gedeckten Sportanlagen (Innenbereich) zulässig wenn:

  • die Sportausübung im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkung (25 Personen verschiedener Hausstände, zuzüglich Personen unter 14 Jahren sowie Geimpfte und Genesen) erfolgt
  • die Sportausübung in Gruppen von maximal 50 teilnehmenden Personen  erfolgt, und von mindestens einer verantwortlichen Person angeleitet wird, es sei denn für ein angeleitetes Training oder einen Wettkampf in einer Mannschaftssportart ist zur Durchführung eine höhere Personenzahl erforderlich. Geimpfte Personen und genesene Personen bleiben bei der Ermittlung der Personenzahl unberücksichtigt. 

Bei der Sportausübung ist zu beachten:

  1. Es gilt auf der Gesamttrainingsfläche die Personenbegrenzung auf 1 Person pro 5 qm, Geimpfte und Genesene sind hierbei zu berücksichtigen,
  2. zwischen Gruppen ist ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten, bei Gruppen ab zehn Personen ist der Abstand zwischen den Gruppen mittels geeigneter Maßnahmen sicherzustellen
  3. im Innenbereich gilt die Pflicht zur Kontakterfassung
  4. im Innenbereich gilt außerhalb der sportlichen Betätigung die Maskenpflicht
  5. im Innenbereich gilt die Testpflicht, ausgenommen sind Personen bis einschließlich 14 Jahre, Geimpfte und Genesene sowie die Trainerinnen und Trainer,
  6. die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden, Duschen und Toilettenräumen ist unter Beachtung der allgemeinen Schutzmaßnahmen, insbesondere des Abstandsgebotes gestattet,

Die Öffnung von Fitnessstudios, Tanzschulen und ähnlichen Einrichtungen ist unter den genannten Voraussetzungen für den Innenbereich zulässig.

Stand 02.07.2021

Im Amateur- und Freizeitsport sowie im Profi- und Spitzensport sind im Außenbereich bis zu 500 Zuschauer oder Teilnehmer und im Innenbereich bis zu 350 Zuschauer oder Teilnehmer gestattet. Bei der Ermittlung der Personenzahl sind geimpfte und genesene Personen jeweils zu berücksichtigen. Für die Zuschauerinnen und Zuschauer gelten

  • das Abstandsgebot; in Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden
  • die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist, Die Maskenpflicht entfällt am Platz,
  • im Innenbereich die Pflicht zur Kontakterfassung.

Bei diesen Veranstaltungen besteht auch im Innenbereich keine Testpflicht mehr.

Soweit die Inzidenz von 35 nicht überschritten wird, sind im Innenbereich mehr als 350 und im Außenbereich mehr als 500 Zuschauer oder Teilnehmer zulässig, soweit die Höchstzahl der Personen, die sich zeitgleich in der jeweiligen Einrichtung aufhalten, auf die Hälfte der sonst dort üblichen Besucherhöchstzahl beschränkt ist und eine maximale Zuschauer- oder Teilnehmerzahl von 5.000 gleichzeitig anwesender Personen nicht überschritten wird. In diesem Fall gelten folgende Regelungen:

  1. zur Zugangssteuerung eine Vorausbuchungspflicht
  2. das Abstandsgebot , in Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden
  3. die Maskenpflicht mit der Maßgabe, dass eine medizinische Gesichtsmaske (OP-Maske) oder eine Maske der Standards KN95/N95 oder FFP2 oder eines vergleichbaren Standards zu tragen ist. Die Maskenpflicht entfällt im Innenbereich, wenn Personen unter Wahrung des Abstandsgebotes einen Sitz- oder Stehplatz einnehmen, im Außenbereich in den Bereichen, in denen es nicht zu Ansammlungen von Personen kommt und sichergestellt ist, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann sowie wenn Personen unter Wahrung des Abstandsgebotes einen Sitz- oder Stehplatz einnehmen
  4. die Testpflicht nach im Innen- und Außenbereich

Stand 02.07.2021

Die Sportausübung ist unter den Voraussetzungen der jeweils geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (CoBeLVO) zulässig. Dabei sind insbesondere die in § 10 angeführten Hygiene-und Schutzvorschriften zu beachten.

Das Land Rheinland-Pfalz stellt ein pauschales Hygienekonzept zum Download bereit. Die Hygienekonzepte der einzelnen Sportverbände, die darüber hinaus Regelungen treffen, bleiben dabei unberührt.

Der Sportbund Rheinland hat zudem einen Erklärfilm "Hygienekonzept in Sporthallen und -räumen" erstellt.

Stand 12.07.2021

Unter einer gedeckten Anlage sind alle Anlagen zu verstehen, die überdacht sind, egal ob in fester Bauweise oder beispielsweise durch eine Zeltplane. Eine gedeckte Anlage ist daher auch eine Anlage, die nur überdacht ist, deren Seiten aber offen sind, wie beispielsweise offene Schießstände. Für diese Anlagen gelten die Regelungen für den Innenbereich und damit auch die Testpflicht.

Stand 02.07.2021

Reha-Sport ist unabhängig von der Inzidenz erlaubt, da Reha Sport  nicht als Ausübung des Sports im Sinne des Gesetzes zählt, sondern als "medizinisch notwendige sportliche Betätigung und bei solchen Betätigungen der medizinische Charakter den sportiven Aspekt überwiegt. Der Reha-Sport ist auch in Gruppen zulässig. Während der Ausübung besteht keine Maskenpflicht, außerhalb der sportlichen Betätigung besteht diese.

Stand 12.07.2021

Für die Teilnehmer am Sportbetrieb besteht im Innenbereich die Testpflicht. Kinder- und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre sowie die Übungsleiter sind von der Testpflicht ausgenommen, ebenso die Geimpften und Genesenen nach Vorlage des entsprechenden Nachweises. Die Ausnahme von der Testpflicht für die Geimpften und Genesenen ergibt sich aus der COVID-19 Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes und nicht aus der aktuellen Corona Bekämpfungsverordnung. Ausgenommen von der Testpflicht sind auch Verwandte ersten und zweiten Grades, die bei der sportlichen Betätigung Minderjähriger als Zuschauerinnen und Zuschauer zugelassen sind. Zulässig ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses eines Schnelltests, der Test darf nicht vor mehr als 24 Stunden vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein. Die Bestätigung ist vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen. Zulässig ist auch ein Selbsttest vor Ort. Für die Teilnehmer muss der Test in Anwesenheit des zuständigen Übungsleiters erfolgen, der die ordnungsgemäße Durchführung und das Ergebnis zu kontrollieren hat. Schüler ab 15 Jahre müssen beim Sport im Innenbereich auch dann einen Selbsttest durchführen bzw. ein negatives Testergebnis eines Testcenters vorlegen, wenn sie am selben Tag in der Schule einen Test durchgeführt haben. Nach Vorgabe des Gesundheits- und des Bildungsministeriums dürfen Bescheinigungen eines negativen Testergebnisses durch die Schule nicht anerkannt werden. Die genannten Ministerien begründen dies damit, dass der Selbsttest in der Schule nicht ordnungsgemäß und ausreichend von den Lehrern überwacht werden kann.

Stand 02.07.2021

Unter Berücksichtigung der Größe der Sportanlage ist das Training mehrerer Gruppen im Rahmen der Begrenzungen der 24. Corona-Bekämpfungsverordnung zulässig. Zwischen mehreren Gruppen ist ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten. Bei Gruppen ab zehn Personen ist der Abstand zwischen den Gruppen mittels entsprechender Abtrennung sicherzustellen. Insgesamt darf die Personenbegrenzung auf eine Person pro 5 qm nicht überschritten werden. Hier sind auch die Geimpften und Genesenen mit einzuberechnen. In allen Fällen ist sicherzustellen, dass die einzelnen Gruppen sich während des Trainings sowie beim Betreten und Verlassen der Sportanlage nicht durchmischen, die Hygieneregeln eingehalten werden und zwischen den Gruppen stets ein angemessener Abstand eingehalten wird. Vereine die kommunale Sportanlagen nutzen, sollten sich bei ihrer Kommune erkundigen, ob es seitens der Kommune spezielle Vorgaben dazu gibt.

Stand 02.07.2021

Betreiber der Anlagen haben dafür Sorge zu tragen, dass die Nutzung der Anlage ausschließlich unter Einhaltung der Auflagen erfolgt. Das heißt, der Zugang und Abgang zur Anlage muss so organisiert werden, dass sich die Sportler bzw. Gruppen von Sportlern, die die Anlage im Rahmen der zulässigen Möglichkeiten nutzen, sich bei Zugang und Abgang nicht begegnen. Umkleideräume und Sanitär- sowie Toilettenanlagen sind unter Einhaltung der Hygieneregeln geöffnet. Vereinsgaststätten dürfen im Rahmen der aktuellen Corona Bekämpfungsverordnung öffnen.

Der Vorstand hat sicher zu stellen, dass die Übungsleiter vor der Übungsstunde sich bei der Teilnahme Geimpfter und Genesener die entsprechenden Nachweise vorlegen lassen und bei der Testpflicht im Innenbereich den tagesaktuellen negativen Test kontrollieren.

Für die Einhaltung der Vorgaben sind die Vorstände der jeweiligen Vereine zuständig.

Stand 09.03.2021

Vereine, die kommunale Sportstätten nutzen, auf denen der Sport im zulässigen Umfang im Freien möglich wäre, bzw. der Rehasport durchgeführt werden soll, wenden sich bezüglich der Öffnung der Sportstätte an die zuständige Kommune, die über die Öffnung oder nicht Öffnung entscheidet. Auch in den kommunalen Sportstätten sind im Einvernehmen mit der Kommune Zugangs- und Abgangsregelungen zu treffen und Hygienemaßnahmen umzusetzen.

Stand 09.03.2021

Online-Angebote der Vereine sind weiterhin über den Sportversicherungsvertrag versichert. Vorübergehend besteht der Versicherungsschutz aus der Sport-Unfallversicherung auch für Vereinsmitglieder nicht nur während der Anleitung durch den eigenen Verein, sondern zusätzlich bei der individuellen sportlichen Aktivität (Einzeltraining). Dies gilt sowohl während der Ausübung der im Verein betriebenen Sportart, als auch zum Betreiben und Aufrechterhalten der dazu erforderlichen Fitness, z.B. auf dem Hometrainer. Einer individuellen Anordnung dieser „Einzelunternehmungen“ durch den Verein bedarf es nicht. Diese Erweiterung der Sport-Unfallversicherung gilt bis die Behörden den regulären Sport- und Spielbetrieb der Vereine wieder zulassen.

Stand 02.07.2021

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Profi- und Spitzensports ist im Freien sowie auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen zulässig, sofern ein von den Sportfachverbänden oder Ligaverantwortlichen erstelltes Hygienekonzept vorliegt und beachtet wird. Spitzen- und Profisport betreiben:

  1. Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten in olympischen Disziplinen (Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Landeskader), Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten in paralympischen Disziplinen (Paralympicskader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Landeskader), Bundeskaderathletinnen und -athleten in deaflympischen Sportarten (Deaflympicskader, Erweiterungskader, Nachwuchskader) sowie Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten in nichtolympischen Sportarten (A-Kader, BKader, C-Kader und D/C-Kader), welche von den zuständigen Bundes- oder Landesverbänden anerkannt sind
     
  2. Mannschaften aller olympischen und paralympischen Sportarten der 1. bis 3. Ligen sowie der Regionalliga im Männerfußball; darüber hinaus Profimannschaften in nicht olympischen und nicht paralympischen Sportarten; unter Profisport ist die bezahlte Vollzeittätigkeit von Berufssportlern in Kapitalgesellschaften oder in den Wirtschaftsbetrieben von Vereinen zu verstehen
     
  3. Mannschaften der höchsten Spielklassen der Jugend- und Nachwuchsaltersklassen U 17 oder älter sowie Spielerinnen und Spieler der Bundes- und Landeskader der Altersklassen U 15 und U 16, sofern die Mannschaften oder Spielerinnen und Spieler
     
  4. an einem vom zuständigen Spitzenfachverband zertifizierten Nachwuchsleistungszentrum trainieren
     
  5. wirtschaftlich selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Profisportlerinnen und -sportler ohne Bundeskaderstatus
     
  6. sonstige Athletinnen und Athleten, die sich bereits für die Teilnahme an bevorstehenden Europa- und Weltmeisterschaften qualifiziert haben oder im Jahr 2021 qualifizieren können.

Bei Fragen zur Durchführung des Leistungs- und Profisports wenden Sie sich bitte an den Landessportbund Rheinland-Pfalz, Thomas Kloth, Tel.: (06131) 2814-465, t.kloth(at)lsb-rlp.de .

Erklärfilm: Hygienekonzept für den Sportbetrieb