Stand 11.10.2021

Allgemeine Regelungen

Nach der 26. Corona Bekämpfungsverordnung ist nunmehr nicht mehr allein die 7-Tage-Inzidenz maßgeblich für die Beurteilung der Lage, sondern auch die Zahl der Hospitalisierungsfälle sowie die Belegung der Intensivbetten. Anhand dieser drei Leitindikatoren gibt es nunmehr ein dreistufiges Warnsystem. Die nächste Warnstufe wird jeweils dann ausgerufen, wenn mindestens zwei der drei Leitindikatoren an drei aufeinanderfolgenden Tagen erreicht werden. Die neue Warnstufe gilt dann ab dem übernächsten Tag. Die aktuellen Werte dieser drei Leitindikatoren werden auf der Internetseite des Landesuntersuchungsamtes Rheinland-Pfalz veröffentlicht. Die Kreisverwaltungen sind verpflichtet über die jeweilige Warnstufe zu informieren.

Leitindikator

Warnstufe 1

Warnstufe 2

Warnstufe 3

Sieben-TageInzidenz

bis höchstens 100

mehr als 100 bis höchstens 200

mehr als 200

Sieben-TageHospitalisierungsInzidenz

kleiner 5 

5 bis 10

größer 10

Anteil Intensivbetten

kleiner 6 Prozent

6 Prozent bis 12 Prozent

mehr als 12 Prozent

Je nach erreichter Warnstufe gelten Einschränkungen für die Durchführung des Sportbetriebs im Erwachsenenbereich. Für den Sportbetrieb bis einschließlich 17 Jahre gelten immer die Regelungen der Warnstufe 1. Allerdings sind künftig von diesen Einschränkungen ausschließlich die Personen betroffen, die nicht geimpft oder genesen sind und in der neuen Verordnung als nicht immunisierte Personen bezeichnet werden. Neu in der Verordnung ist, dass Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) den Geimpften und Genesenen gleichgestellt werden. Sie fallen somit auch nicht unter die Beschränkungen. Weiterhin sind auch die Schülerinnen und Schüler von der Testpflicht ausgenommen. Die Verordnung gilt ab dem 12. September bis einschließlich 07. November 2021.

Regelungen für den Sport in den einzelnen Warnstufen im Erwachsenenbereich

Kontaktsport bei Training und Wettkampf ist im Freien und auf allen öffentlichen und privaten ungedeckten Sportanlagen (Außenbereich) und in allen öffentlichen und privaten gedeckten Sportanlagen (Innenbereich) unter folgenden Bedingungen in den einzelnen Warnstufen zulässig,

Warnstufe 1

Bei der Sportausübung dürfen höchstens 25 nicht immunisierte Personen zuzüglich genesene, geimpfte und Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) teilnehmen.

Warnstufe 2

Die Personenzahl reduziert sich auf 10 nicht immunisierte Personen zuzüglich genesene, geimpfte und Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) teilnehmen.

Warnstufe 3

Die Personenzahl reduziert sich auf fünf nicht immunisierte Personen zuzüglich genesene, geimpfte und Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) teilnehmen.

Für den Bereich der Kinder und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre (bis zum 18. Geburtstag) wurde eine Ausnahme von den Regelungen im Erwachsenbereich mit den Änderungen der 26. Corona Bekämpfungsverordnung geschaffen. Findet die Sportausübung in einer Gruppe statt, die ausschließlich aus Kindern und Jugendlichen bis einschließlich 17 Jahre (bis zum 18. Geburtstag) besteht, können unabhängig von der erreichten Warnstufe stets bis zu 25 nicht immunisierte Personen und zusätzlich Geimpfte, Genesene  und Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) teilnehmen. Diese Regelung gilt zeitlich befristet bis zum 30. November 2021. In gemischten Gruppen, bei denen Personen unter 18 und über 18 Jahren beteiligt sind, gelten die Regelungen für den Erwachsenenbereich.

Die Anzahl der teilnehmenden nicht immunisierten Personen ist vor Beginn des Trainings-, Wettkampf- bzw. Spielbetriebs zu prüfen. Eine personalisierte Dokumentationspflicht besteht nicht und wäre auch aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht zulässig. Gegebenenfalls kann eine Strichliste geführt werden. Eine Kontrolle des Ordnungsamtes, ob die zulässige Anzahl nicht immunisierter Personen auch eingehalten wird, kann somit grundsätzlich nur am Tag des Trainings oder des Spiels durch eigene Feststellung bzw. Prüfung vor Ort erfolgen.

Bei der Ermittlung der zulässigen Anzahl nicht immunisierter Personen sind nur die aktiven Teilnehmer zu berücksichtigen. Übungsleiter, Betreuer und Kampf- und Schiedsrichter zählen bei der Ermittlung der Anzahl nicht dazu. Auswechselspieler sind dann mit einzuberechnen, wenn Sie zum Einsatz kommen. Hier müssten sich die am Spielbetrieb beteiligten Vereine vor Beginn des Spiels abstimmen, ob die zulässige Anzahl an nicht immunisierten Personen bei Einsatz aller Auswechselspieler überschritten wird. Ist dies der Fall, können nicht alle Auswechselspieler eingesetzt werden. Bei Turnieren, an denen mehrere Mannschaften beteiligt sind, ist die Begrenzung der teilnehmenden nicht immunisierten Personen nur auf das jeweils aktuelle Spiel anzuwenden, nicht aber auf die gesamten anwesenden Mannschaften.

Was ist bei der Sportausübung zu beachten:

  1. Im Innenbereich gilt die Testpflicht, ausgenommen sind Geimpfte und Genesene, Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) und Schülerinnen und Schüler
  2. im Innenbereich gilt außerhalb der sportlichen Betätigung die Maskenpflicht
  3. Es gilt bei der Ausübung des Sportbetriebes sowohl im Innen- als auch im Außenbereich keine Kontakterfassungspflicht.
  4. die Nutzung von Gemeinschaftsräumen, einschließlich Räumen zum Umkleiden, Duschen und Toilettenräumen ist für die Teilnehmer am Sportbetrieb ohne Einschränkungen gestattet.
  5. Bei der Sportausübung im Innen- und Außenbereich besteht keine Kontakterfassungspflicht. Lediglich bei der Nutzung von Schwimmbädern gilt im Innenbereich die Pflicht zur Kontakterfassung.
  6. Hygienekonzepte sind nach der aktuellen Verordnung nur noch in Schwimmbädern zu beachten sowie im Profi- und Leistungssport. Allerdings können sowohl Kommunen bei der Nutzung kommunaler Sportstätten Hygienekonzepte erlassen bzw. erlangen. Häufig haben auch Fachverbände für den Spiel- und Wettkampfbetrieb Hygienekonzepte erarbeitet, die zu beachten sind.

Stand 22.09.2021

Für die aktiven Teilnehmer an Sportveranstaltungen gelten die Regelungen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb. Je nach Warnstufe ist auch bei  Wettkampf und Spielbetrieb nur eine begrenzte Anzahl an nicht immunisierten Teilnehmern,  zuzüglich Geimpfte und Genesene und Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres zulässig. Für den Wettkampf- und Spielbetrieb in Gruppen bei denen ausschließlich Personen bis einschließlich 17 Jahren teilnehmen, gelten auch hier immer die Regelungen der Warnstufe 1, also die Begrenzung auf maximal 25 immunisierte Personen. Bei Turnieren, an denen mehrere Mannschaften beteiligt sind, ist die Begrenzung der teilnehmenden nicht immunisierten Personen nur auf das jeweils aktuelle Spiel anzuwenden, nicht aber auf die gesamten anwesenden Mannschaften. Übungsleiter, Betreuer und Schiedsrichter bleiben bei der Ermittlung der nicht immunisierten Personen außer Betracht.

Für die bei Sportveranstaltungen zulässigen Zuschauer gelten die Regelungen für Veranstaltungen aus der aktuellen Corona Bekämpfungsverordnung. Auch hier richtet sich die Anzahl der zulässigen nicht immunisierten Personen nach der jeweils geltenden Warnstufe.

Im Innenbereich gilt:

Bei Warnstufe 1 sind bis zu 250 nicht immunisierte Zuschauer zulässig. Bei Erreichen der Warnstufe 2 reduziert sich die Personenzahl auf 100 nicht immunisierte Zuschauer. Bei Erreichen der Warnstufe 3 reduziert sich die Personenzahl auf 50 nicht immunisierte Zuschauer. Über diesen Personenkreis hinaus können ausschließlich geimpfte oder genesene Personen und Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) teilnehmen.

Es gelten:

  1. Entweder das Abstandsgebot, in Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden oder die Maskenpflicht
  2. Es gilt die Pflicht zur Kontakterfassung
  3. die Testpflicht, ausgenommen Geimpfte und Genesene sowie Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) und Schülerinnen und Schüler.
  4. Der Veranstalter hat ein Hygienekonzept vorzuhalten, das die Einhaltung der Vorgaben gewährleistet. 

Im Außenbereich gilt:

Wenn die Zuschauer feste Plätze einnehmen, sind bei Warnstufe 1 bis zu 1.000 nicht immunisierte Zuschauer zulässig. Bei Erreichen der Warnstufe 2 reduziert sich die Personenzahl auf 400 nicht immunisierte Zuschaue. Bei Erreichen der Warnstufe 3 reduziert sich die Personenzahl auf 200 nicht immunisierte Zuschauer. Nehmen die Zuschauer keine festen Plätze ein, sind bis zu 500 nicht immunisierte Personen zulässig. Bei Erreichen der Warnstufe 2 reduziert sich die Personenzahl auf 200 nicht immunisierte Personen. Bei Erreichen der Warnstufe 3 reduziert sich die Personenzahl auf 100 nicht immunisierte. Über diesen Personenkreis hinaus können ausschließlich geimpfte oder genesene Personen und Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) bis zu einer Höchstzahl von insgesamt 25.000 Personen teilnehmen.

Es gelten:

  1. nach Wahl der Veranstalterin oder des Veranstalters das Abstandsgebot; in Einrichtungen mit einer festen Bestuhlung oder einem festen Sitzplan kann das Abstandsgebot durch einen freien Sitzplatz zwischen jedem belegten Sitzplatz innerhalb einer Reihe sowie vor und hinter jedem belegten Sitzplatz gewahrt werden oder die Maskenpflicht, die Maskenpflicht entfällt in den Bereichen, in denen es nicht zu Ansammlungen von Personen kommt und sichergestellt ist, dass das Abstandsgebot eingehalten werden kann. 
  2. Die Vorausbuchungspflicht, die zunächst für die Veranstaltungen im Außenbereich eingeführt wurde, gilt nach der Änderung der 26. Corona Bekämpfungsverordnung nicht mehr.
  3. die Testpflicht, ausgenommen Geimpfte, Genesene und Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) und Schülerinnen und Schüler
  4. Der Veranstalter hat ein Hygienekonzept vorzuhalten.

Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich, die Zuschauer nur im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen zulassen (max. 25 nicht Immunisierte bei Warnstufe 1, max. 10 nicht Immunisierte bei Warnstufe 2, max. 5 nicht Immunisierte bei Warnstufe 3), gelten angesichts des geringeren Infektionsrisikos das Abstandsgebot und die Maskenpflicht nicht. Geimpfte und Genesene können ohne Begrenzung dazu kommen. Es gelten für diese Veranstaltungen  lediglich die Testpflicht, die Pflicht zur Vorhaltung eines Hygienekonzepts sowie in geschlossenen Räumen die Pflicht zur Kontakterfassung.

Die tagesaktuelle Übersicht des Landesuntersuchungsamtes zu den Leitindikatoren in den einzelnen Kreisen finden Sie HIER

Stand 22.09.2021

Empfehlungen für Hygienekonzepte

Die Sportausübung ist unter den Voraussetzungen der jeweils geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig. Die aktuelle Verordnung schreibt nur noch für die Nutzung der Schwimmbäder Hygienekonzepte vor, nicht mehr für den Sportbetrieb an sich. Das Land Rheinland-Pfalz stellt ein pauschales Hygienekonzept zum Download bereit mit allgemeinen Hygienehinweisen. Die Hygienekonzepte der einzelnen Sportverbände, die darüber hinaus Regelungen treffen, bleiben dabei unberührt. Auch einige Kommunen haben für die Nutzung ihrer Sportstätten Hygienekonzepte erstellt, die bei der Nutzung zu beachten sind.

Der Sportbund Rheinland hat zudem einen Erklärfilm "Hygienekonzept in Sporthallen und -räumen" erstellt.

Stand 12.07.2021

Unter einer gedeckten Anlage sind alle Anlagen zu verstehen, die überdacht sind, egal ob in fester Bauweise oder beispielsweise durch eine Zeltplane. Eine gedeckte Anlage ist daher auch eine Anlage, die nur überdacht ist, deren Seiten aber offen sind, wie beispielsweise offene Schießstände. Für diese Anlagen gelten die Regelungen für den Innenbereich und damit auch die Testpflicht.

Stand 12.09.2021

Reha-Sport ist ohne Einschränkungen erlaubt, da Reha Sport  nicht als Ausübung des Sports im Sinne des Gesetzes zählt, sondern als "medizinisch notwendige sportliche Betätigung und bei solchen Betätigungen der medizinische Charakter den sportiven Aspekt überwiegt. Der Reha-Sport ist auch in Gruppen zulässig. Während der Ausübung besteht keine Maskenpflicht, außerhalb der sportlichen Betätigung besteht diese.

Stand 11.10.2021

Für die Teilnehmer am Sportbetrieb und für die Übungsleiter besteht im Innenbereich die Testpflicht. Kinder bis zur Vollendung des 11. Lebensjahres (bis zum 12. Geburtstag) sowie ältere Schülerinnen und Schüler, sind von der Testpflicht ausgenommen, da sie regelmäßig in der Schule getestet werden. Als Ausweis der Zugehörigkeit zu dieser Gruppen reicht für Kinder bis einschließlich 11 Jahren der Kinderausweis oder Personalausweis. Darüber hinaus können Schülerinnen und Schüler einen Schülerausweis an ihren Schulen beantragen.

Ebenso von der Testpflicht ausgenommen sind die Geimpften und Genesenen nach Vorlage des entsprechenden Nachweises. 

Zulässig ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses eines Schnelltests, der Test darf nicht vor mehr als 24 Stunden vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein. Die Bestätigung ist vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen. Zulässig ist auch ein Selbsttest vor Ort.

Für die Teilnehmer muss der Test in Anwesenheit des zuständigen Übungsleiters erfolgen, der die ordnungsgemäße Durchführung und das Ergebnis zu kontrollieren hat. Für die Übungsleiter kann die Kontrolle durch einen erwachsenen Teilnehmer oder ein begleitendes Elternteil bei Kindergruppen erfolgen.

Die Selbsttest müssen nicht durch den Verein bereitgestellt werden. Die Teilnehmer müssen die Selbsttest mitbringen. Vereine sind nicht verpflichtet, die Möglichkeit einer Selbsttestung vor Ort anzubieten. Da die Schnelltest ab dem 11. Oktober kostenpflichtig werden, ist aber sicher zunehmend damit zu rechnen, dass Mitglieder, die nicht geimpft oder genesen sind, die Selbsttestung vor Ort vom Verein einfordern.

Stand 12.09.2021

Unter Berücksichtigung der Größe der Sportanlage ist das Training mehrerer Gruppen im Rahmen der Begrenzungen der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung zulässig. Zwischen mehreren Gruppen ist ein Mindestabstand von drei Metern einzuhalten, gegebenenfalls sollte der Abstand mittels entsprechender Absperrungen sichergestellt werden. In allen Fällen ist sicherzustellen, dass die einzelnen Gruppen sich während des Trainings sowie beim Betreten und Verlassen der Sportanlage nicht durchmischen, die Hygieneregeln eingehalten werden und zwischen den Gruppen stets ein angemessener Abstand eingehalten wird. Vereine die kommunale Sportanlagen nutzen, sollten sich bei ihrer Kommune erkundigen, ob es seitens der Kommune spezielle Vorgaben dazu gibt.

Stand 22.09.2021

Betreiber der Anlagen haben dafür Sorge zu tragen, dass die Nutzung der Anlage ausschließlich unter Einhaltung der Auflagen erfolgt. Das heißt, der Zugang und Abgang zur Anlage muss so organisiert werden, dass sich die Sportler bzw. Gruppen von Sportlern, die die Anlage im Rahmen der zulässigen Möglichkeiten nutzen, sich bei Zugang und Abgang nicht begegnen. Umkleideräume und Sanitär- sowie Toilettenanlagen sind für den Sportbetrieb ohne Einschränkungen geöffnet. Für den sonstigen Betrieb z.B. bei Veranstaltungen unter Einhaltung der allgemeinen Schutzmaßnahmen (Abstandsgebot und Maskenpflicht) geöffnet. Regelmäßige Reinigung und Desinfektion sollten gewährleistet werden. Vereinsgaststätten dürfen im Rahmen der aktuellen Corona Bekämpfungsverordnung öffnen. Sofern eine Gaststättenerlaubnis vorliegt sind die Regelungen für die Gastronomie der aktuellen Verordnung zu beachten.

Der Vorstand hat sicher zu stellen, dass die Übungsleiter vor der Übungsstunde sich bei der Teilnahme Geimpfter und Genesener die entsprechenden Nachweise vorlegen lassen und bei der Testpflicht im Innenbereich den tagesaktuellen negativen Test kontrollieren.

Für die Einhaltung der Vorgaben sind die Vorstände der jeweiligen Vereine zuständig.

Stand 12.09.2021

Vereine, die kommunale Sportstätten nutzen, auf denen der Sport im zulässigen Umfang im Freien möglich wäre, bzw. der Rehasport durchgeführt werden soll, wenden sich bezüglich der Vorgaben für die Nutzung der Sportstätte an die zuständige Kommune. Auch in den kommunalen Sportstätten sind im Einvernehmen mit der Kommune Zugangs- und Abgangsregelungen zu treffen und Hygienemaßnahmen umzusetzen.

Stand 09.03.2021

Online-Angebote der Vereine sind weiterhin über den Sportversicherungsvertrag versichert. Vorübergehend besteht der Versicherungsschutz aus der Sport-Unfallversicherung auch für Vereinsmitglieder nicht nur während der Anleitung durch den eigenen Verein, sondern zusätzlich bei der individuellen sportlichen Aktivität (Einzeltraining). Dies gilt sowohl während der Ausübung der im Verein betriebenen Sportart, als auch zum Betreiben und Aufrechterhalten der dazu erforderlichen Fitness, z.B. auf dem Hometrainer. Einer individuellen Anordnung dieser „Einzelunternehmungen“ durch den Verein bedarf es nicht. Diese Erweiterung der Sport-Unfallversicherung gilt bis die Behörden den regulären Sport- und Spielbetrieb der Vereine wieder zulassen.

Stand 02.07.2021

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Profi- und Spitzensports ist im Freien sowie auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen zulässig, sofern ein von den Sportfachverbänden oder Ligaverantwortlichen erstelltes Hygienekonzept vorliegt und beachtet wird. Spitzen- und Profisport betreiben:

  1. Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten in olympischen Disziplinen (Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Landeskader), Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten in paralympischen Disziplinen (Paralympicskader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Landeskader), Bundeskaderathletinnen und -athleten in deaflympischen Sportarten (Deaflympicskader, Erweiterungskader, Nachwuchskader) sowie Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten in nichtolympischen Sportarten (A-Kader, BKader, C-Kader und D/C-Kader), welche von den zuständigen Bundes- oder Landesverbänden anerkannt sind
     
  2. Mannschaften aller olympischen und paralympischen Sportarten der 1. bis 3. Ligen sowie der Regionalliga im Männerfußball; darüber hinaus Profimannschaften in nicht olympischen und nicht paralympischen Sportarten; unter Profisport ist die bezahlte Vollzeittätigkeit von Berufssportlern in Kapitalgesellschaften oder in den Wirtschaftsbetrieben von Vereinen zu verstehen
     
  3. Mannschaften der höchsten Spielklassen der Jugend- und Nachwuchsaltersklassen U 17 oder älter sowie Spielerinnen und Spieler der Bundes- und Landeskader der Altersklassen U 15 und U 16, sofern die Mannschaften oder Spielerinnen und Spieler
     
  4. an einem vom zuständigen Spitzenfachverband zertifizierten Nachwuchsleistungszentrum trainieren
     
  5. wirtschaftlich selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Profisportlerinnen und -sportler ohne Bundeskaderstatus
     
  6. sonstige Athletinnen und Athleten, die sich bereits für die Teilnahme an bevorstehenden Europa- und Weltmeisterschaften qualifiziert haben oder im Jahr 2021 qualifizieren können.

Bei Fragen zur Durchführung des Leistungs- und Profisports wenden Sie sich bitte an den Landessportbund Rheinland-Pfalz, Thomas Kloth, Tel.: (06131) 2814-465, t.kloth(at)lsb-rlp.de .

Erklärfilm: Hygienekonzept für den Sportbetrieb