Welche Sportstätten können geöffnet werden?

Gemäß der 11. Corona Bekämpfungsverordnung RLP ist ab dem 16. September 2020 zulässig:

  • Training und Wettkampf unter Beachtung der Schutzmaßnahmen auch in Kontaktsportarten in festen Gruppen von max. 30  Personen ohne Einhaltung des Mindestabstandes. Im Einzelfall kann diese Anzahl überschritten werden, wenn für die Durchführung eines ordnungsgemäßen und regelkonformen Wettkampfes die Notwendigkeit besteht, dass mehr Sportlerinnen und Sportler teilnehmen müssen.
  • Die neue Regelung erfordert keine Ausnahmegenehmigung einer Behörde. Maßgebend ist, ob nach den Spielordnungen eine höhere Anzahl von Sportler/innen für einen ordnungsgemäßen und regelkonformen Wettkampf erforderlich ist. Ist dies der Fall, darf vom Grundsatz der 30er-Regelung abgewichen werden. Wenn von der Natur der Sportart ein Wettkampf mit der 30er-Regelung möglich ist, dürfen nicht willkürlich mehr Spieler/innen eingesetzt werden. Insbesondere sind Turniere weiterhin nicht zulässig, es sei denn diese können im Rahmen der 30er-Regelung durchgeführt werden, da sich die neue Ausnahmeregelung aus lediglich auf den einzelnen Wettkampf bezieht.
  • Bei größeren Gruppen ist der Sportbetrieb unter Einhaltung des Mindestabstandes von 1,5 m  bzw. bei Sportarten mit erhöhtem Aerosolausstoß von 3 m zulässig  (siehe auch Rubrik Sportbetrieb).

 

Bitte beachten Sie zusätzlich, dass aufgrund erhöhter Fallzahlen in bestimmten Kreisen verschärfte von der aktuellen Corona Bekämpfungsverordnung abweichende Regelungen gelten. Auf der Homepage der Landesregierung sind die betreffenden Kreise im Corona Warn- und Aktionsplan aufgeführt.

https://corona.rlp.de/de/aktuelles/corona-warn-und-aktionsplan-rlp/

Sollte dies auf Ihren Kreis zutreffen, informieren Sie sich bitte bei der zuständigen Kreisverwaltung über die aktuellen Regelungen.

Zur Reduktion des Übertragungsrisikos des Coronavirus SARS-CoV-2 ist zu beachten, dass bei Gruppen über 30 Personen das Abstandsgebot regelmäßig eingehalten wird und bei der Nutzung von Schwimmbädern sowie bei der sportlichen Betätigung in geschlossenen Räumen die Personenbegrenzung ab Gruppen von mehr als 10 Personen auf 1 Person pro 5 qm gelten. Generell gilt die Pflicht zur Kontakterfassung. Zuschauer sind nur nach Maßgabe der in den Hygienekonzepten für Veranstaltungen im Innen- und Außenbereich zugelassen (siehe auch Rubrik Sportbetrieb und Rubrik Veranstaltungen). 

Diese Regelungen gelten bis einschließlich 31. Oktober 2020. Zu diesem Zweck ist die Nutzung von Einrichtungen und Anlagen zulässig, soweit die gebotenen Hygienemaßnahmen eingehalten werden und der Träger der Einrichtung oder Anlage einer Öffnung ausdrücklich zugestimmt hat.  Zu beachten ist hier, dass bei vereinseigenen Anlagen der Vorstand dafür Sorge zu tragen hat, dass Auflagen der 11. Corona Bekämpfungsverordnung und die hygienischen Maßnahmen eingehalten werden, z.B. durch Buchungssystem, Voranmeldungen, Zugangsbeschränkungen zur Anlage im Trainingsbetrieb und Einhaltung der hygienischen Maßnahmen bei der Nutzung von Umkleiden und Toilettenanlagen. Über die Öffnung kommunaler Anlagen entscheidet die zuständige Kommune als Träger. Vereine, die kommunale Anlagen nutzen, müssen sich an ihre Kommune wenden, um zu erfragen, ob die Anlage und unter welchen Auflagen diese benutzt werden kann. Ein Anspruch auf die Nutzung der Anlage besteht seitens des Vereins nicht.