Vereinsdashboard RLP: Plattform für alle Vereine / Befragung startet

Das Vereinsdashboard des Sportbundes Rheinland soll zu einer landesweiten Erfolgsgeschichte werden. Dafür wurden jetzt die besten Voraussetzungen geschaffen. So sollen auch die Vereine der regionalen Sportbünde Pfalz und Rheinhessen an der Plattform partizipieren.

Das SBR-Dashborad wird weiterentwickelt. Auch die Sportvereine aus Rheinhessen und der Pfalz werden aufgerufen, sich daran zu beteiligen. Foto: iStock/anyaberkut

Noch im Februar werden die Vereine dieser Sportbünde an der Online-Befragung teilnehmen. Auch die SBR Vereine, die sich 2019 nicht beteiligt haben, erhalten noch einmal die Gelegenheit mitzumachen. Somit wird das Dashboard zur wichtigsten Datengrundlage der Vereinsentwicklung des organisierten Sports in Rheinland-Pfalz. Die Plattform wird vom Landessportbund Rheinland-Pfalz unterstützt und gemeinsam mit der Hochschule Koblenz fortentwickelt.


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Rückblick: Über ein Jahr ist es bereits her, als mit einer Online-Befragung das Projekt „Mitgliederentwicklung in den Vereinen des Sportbundes Rheinland“ an den Start ging. Über 1.000 Vereine beteiligten sich. Sie lieferten damit eine umfassende und wertvolle Datengrundlage, um Faktoren für die Mitgliederentwicklung und -bindung zu ermitteln und daraus Handlungsempfehlungen und wirkungsvolle Maßnahmen zu entwickeln.

Daraus entstanden ist das Herzstück des Projektes, das „SBR Vereinsdashboard“. Auf dieser Plattform können sich Vereine mit einem Kennwort einloggen, um dort wichtige Informationen zu ihrer Vereins- und Mitgliederentwicklung abzurufen. So kann man die Mitgliederentwicklung des eigenen Vereins zum Beispiel mit der Mitgliederentwicklung ähnlich großer Vereine vergleichen. Weitere abrufbare Daten sind zum Beispiel die Probleme des Vereins oder Faktoren, welche die Mitgliederentwicklung beeinflussen können, wie zum Beispiel die strategische Ausrichtung es Vereins oder eine Kennzahl, die zeigt, wie viele Maßnahmen zum Ehrenamt es im Verein gibt. Alle diese Daten können in Verbindung mit Vergleichsdaten gesetzt werden, so dass jeder Verein sieht, woran er noch arbeiten könnte.

Dieser Vereinsentwicklungsprozess kann, wenn gewünscht, auch von den regionalen Sportbünden begleitet werden. Geplant ist 2021 eine Reihe an Beratungsangeboten, die sich an den Ergebnissen des Dashboards orientieren. Standardisierte Klausuren mit vorgegebenem Konzept gehören ebenso zum Maßnahmenkatalog wie Online-Kurzberatungen und Tutorials.

Auch das Dashboard selbst wird kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut. Daten aus der  Bestandserhebung oder der Bevölkerungsentwicklung werden in die Datenbank integriert, um
eine noch präzisere und umfangreichere Auswertung zu ermöglichen.

Einen ersten Blick auf die Erkenntnisse der landesweiten Befragung können Interessierte im Rahmen eines Online-Forums erhalten, das am 12. März stattfinden wird (siehe Kasten). Neben den Befragungsergebnissen sollen insbesondere auch die Nutzungsmöglichkeiten vorgestellt werden. Als weitere Veranstaltungen sind im Laufe des Jahres „Best Practice-Runden“ mit Vereinen geplant, bei denen die Mitgliederentwicklung besonders positiv verläuft. Ziel ist es, in den Erfahrungsaustausch mit diesen Vereinen zu treten, um zusätzliche Ideen und Handlungsempfehlungen ableiten zu können.

Im Detail: Vereinsdashboard RLP

Wie kann ein Verein, der in dem Dashboard bereits aufgenommen ist, seine Daten abrufen? Einfach auf irgendeinem Computer oder Smartphone www.vereinsdashboard.de in den Browser eingeben. Auf dieser Internetseite kann man den Zugangscode eingeben und dann die Daten einsehen. Auf der Startseite findet sich auch ein kurzes Einführungsvideo, welches alles noch einmal erklärt. Wer den Zugangscode nicht mehr besitzt, kann sich an seinen regionalen Sportbund wenden. Vereine, die noch nicht registriert sind, können das Dashboard einfach einmal ausprobieren: Zugangscode „abcdefgh“ eingeben und sich die Daten des SV Beispielhausen anschauen.

Online Forum:
„Vereinsdashboard - Weiterentwicklung und Nutzungsmöglichkeiten“
Termin: Freitag, 12. März, 18 Uhr

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