SBR-Hauptausschuss diskutierte geplante Satzungsänderungen infolge Corona

Tagung des SBR-Hauptausschusses in Krisenzeiten. Laut neuer SBR-Satzung soll die Sitzung künftig auch virtuell möglich sein. Foto: W. Höfer

Die Gremien des Sportbundes Rheinland sollen künftig schneller auf unvorhersehbare Ereignisse wie die Corona-Pandemie reagieren und Beschlüsse fassen können. Deshalb soll die Satzung des SBR bei der Mitgliederversammlung, die am 5. Dezember wegen der Krise virtuell abgehalten wird, geändert werden. Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung traf sich der Hauptausschuss unter strenger Beachtung der Hygienevorschriften im Soldatenheim Horcheimer Höhe.

Dass die diesjährige SBR-Mitgliederversammlung überhaupt virtuell stattfinden kann, ist einer Gesetzesänderung wegen Corona geschuldet, die allerdings nur noch bis zum 31. Dezember gilt. Laut derzeit noch gültiger Satzung müssen die SBR-Mitgliederversammlungen, Hauptausschusssitzungen und die Sportkreistage in Präsenzform durchgeführt werden. Mit der neunen SBR-Satzung, soll nun festgeschrieben werden, dass alle drei SBR-Gremien auch virtuell tagen und in elektronsicher Form Beschlüsse fassen können. In dem neuen Satzungsentwurf ist ebenso festgehalten, dass Präsidiumssitzungen auch als Video- bzw. Telefonkonferenz oder in kombinierter Form durchgeführt werden dürfen. Dies hat sich bereits in der Corona-Pandemie bewährt.

Dabei stellte SBR-Präsidentin Monika Sauer nach kritischen Nachfragen der Hauptausschussmitglieder klar, dass man künftig keineswegs auf Zusammenkünfte in Präsenzform verzichten wolle. Das Gegenteil sei der Fall. „Eine lebhafte Diskussion, wie wir sie hier erleben, ist durch nichts zu ersetzen.“ In diesem Zusammenhang dankte Sauer den Vereinen und Verbänden für ihren Einsatz während der Pandemie. Der Sport zeige einen großen Zusammenhalt und bringe sehr viel Kraft auf, einen geregelten Wettkampf- und Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten.

Der Hauptausschuss nahm schließlich diese und weitere Satzungsänderungen zur Kenntnis. Die entsprechenden Erläuterungen dazu gab die Leiterin der SBR-Management-Akademie, Barbara Berg.