Positionspapier „Schwimmen als Kulturgut in RLP erhalten!“

Foto: LSB RLP / iStock

Ein breit angelegtes Bündnis aus Sport- und Rettungsorganisationen, Sportlehrerverband sowie Eltern-, Senioren-, Jugend- und Patientenvertretungen hat in einem gemeinsamen Positionspapier auf die angespannte Situation für das Erlernen und das Ausüben des Schwimmens in Rheinland-Pfalz hingewiesen. Bei der Vorstellung des Papiers im Rahmen einer Pressekonferenz beim Landessportbund Rheinland-Pfalz (LSB) in Mainz war das Medienecho gewaltig.

„Ungewöhnlich, dass sich so viele Organisationen zusammengetan haben“, urteilte Prof. Lutz Thieme (Hochschule Koblenz), der die Kernaussagen des Positionspapiers skizzierte. Das Positionspapier, da heute Innen- und Sportminister Roger Lewentz übergeben werden soll, mache diverse Vorschläge, wie das Schwimmen in RLP als Kulturgut erhalten kann – und sei auch ein politisches Papier. Zwar habe sich der Landtag bereits vor knapp vier Jahren zur Förderung des Schwimmens bekannt, allerdings seien die beschlossenen Maßnahmen wenn überhaupt nur regional, nicht aber landesweit umgesetzt worden, so Thiemes Kritik. „Bis Mitte 2022 habe wir einige ganz konkrete Umsetzungsmaßnahmen im Papier drin, von denen wir glauben, dass sie geprüft werden und Eingang finden sollten in einen Masterplan ´Schwimmen in RLP´“. Ab Mitte 2022 müsse eine erhöhte Förderung für Schwimmsportstätten in ein Gesetz gepackt werden – ins „Gut-Schwimmen-in-Rheinland-Pfalz-Gesetz“.

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