Sauer: „Der Sport braucht viele solcher Höhenflüge“

Das erste Koblenzer Festungsspringen ist Geschichte. 1.500 Leichtathletik-Freunde wollten sich den Event auf dem Ehrenbreitsteiner Festungsplateau nicht entgehen lassen. Sie erlebten Stabhochsprung auf Weltklasseniveau – und dies im Minutentakt.

Die Siegerin im Damen-Wettbewerb des Festungsspringen, Alysha Newman, hebt zum Höhenflug ab. Foto: Wolfgang Birkenstock

„Ich bin begeistert von der tollen Atmosphäre und den gezeigten Leistungen“, sagte SBR-Präsidentin Monika Sauer nach den Wettkämpfen der Frauen und Männer mit den Siegern Alysha Newman (4,50 Meter) und Sam Kendricks (5,81 Meter). Monika Sauer, die das Festungsspringen mit aus der Taufe gehoben hat, beglückwünschte den Leichtathletik-Verband Rheinland und dessen Präsidenten Klaus Lotz zu der perfekten Organisation.

Sauer sieht das Koblenzer Festungsspringen in einer Reihe mit dem Auftakt der Deutschland-Tour der Radprofis am Deutschen Eck im August des vergangenen Jahres. Auch hier galt es, zunächst Sponsoren zu begeistern und die Kommune mit ins Boot zu nehmen. „Der Sport braucht viele solcher Höhenflüge. Spitzensportler sind Vorbilder für Kinder und Jugendliche. Und wenn diese in die Sportvereine eintreten, haben wir viel erreicht. Ohne Breitensport kein Spitzensport“, bringt Sauer den Wert solcher Veranstaltungen nicht nur für das Rheinland auf den Punkt. So war das Festungsgelände vor allem mit jungen Familien bevölkert, die begeistert das Bewegungsprogramm der Sportjugend Rheinland nutzten.

Sauer dankte vor allem auch den lokalen Sponsoren, die zunehmend die Werte des Sportes wie Fairplay, Leistungsbereitschaft und Teamwork als Markenzeichen für ihr eigenes Unternehmen erkennen. „Hier entstehen win-win-Situationen, die beispielgebend für die Zusammenarbeit des Sportes mit den Kommunen und der heimischen Wirtschaft sind“, sagte Sauer. Der Sportbund Rheinland sei gerne bereit, auch in anderen Regionen die Wege für solche Kooperationen zu ebnen.

Wer das Festungsspringen nicht live vor Ort verfolgen konnte, klickt in den Stream des Leichtathletik-Verbandes Rheinland und erlebt die Versuche der Athletinnen und Athleten re-live.