Stand 17.01.2022

Regelung für gedeckte Anlagen (Innenbereich)

Nach der 29. Corona Bekämpfungsverordnung gilt in ganz Rheinland-Pfalz in allen gedeckten Anlagen, also im Innenbereich, für den Sport- und Wettkampfbetrieb die 2G-plus-Regel.

Im Innenbereich können damit nur noch Geimpfte, Genesene und ihnen gleichgestellte Personen teilnehmen (Kinder bis drei Monate nach dem 12. Geburtstag). Die Testpflicht im Innenbereich gilt nicht:

  • für Menschen, die bereits ihre Auffrischungsimpfung erhalten haben,
  • für frisch doppelt Geimpfte und frisch Genesene, deren Zweitimpfung bzw. Genesung nicht länger als drei Monate zurückliegt,
  • geimpfte Genesene.
  • für Kinder bis drei Monate nach dem 12. Geburtstag
  • für ältere Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, wenn diese geimpft oder genesen sind.

Zusätzlich können max. 25 nicht immunisierte Minderjährige teilnehmen. Diese unterliegen der Testpflicht, sofern sie älter als drei Monate nach dem 12. Geburtstag sind. Möglich ist auch ein vom Übungsleiter kontrollierter Selbsttest vor Ort. Die Testung in der Schule hat keine Gültigkeit mehr. Die Ausnahmereglung, dass die Testpflicht für Geimpfte und Genesene wegfällt, wenn durchgängig eine Maske getragen werden kann, gilt für den Sportbetrieb nicht, anders als beispielsweise für Veranstaltungen im Innenbereich.

Regelungen für den Außenbereich

Für den Sport- und Wettkampfbetrieb im Außenbereich gilt mit der 29. Verordnung grundsätzlich im Erwachsenenbereich die 2G Regel. Damit können auch beim Sportbetrieb im Außenbereich nur noch geimpfte und genesene sowie ihnen gleichgestellte Personen (Kinder bis drei Monate nach dem 12. Geburtstag) teilnehmen sowie unbegrenzt nicht immunisierte Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre. Nicht immunisierte erwachsene Personen dürfen im Außenbereich nur noch im Rahmen der allgemeinen Kontaktbeschränkungen Sport treiben (Angehörige des eigenen Hausstands plus höchstens zwei Personen eines weiteren Hausstandes). Sofern nicht immunisierte erwachsene Personen am Trainings- bzw. Wettkampfbetrieb teilnehmen, sind auch die Geimpften und Genesenen bei der Kontaktbeschränkung zu berücksichtigen. Damit können nicht immunisierte erwachsene Personen nur noch Individualsport ausüben, eine Teilnahme am Mannschaftssport ist ausgeschlossen. Eine Testpflicht besteht im Außenbereich nicht.

Die allgemeinen Kontaktbeschränkungen für Geimpfte und Genesene (höchstens zehn Personen gemeinsam) gelten für den Sport- und Wettkampfbetrieb nicht, solange die Sportausübung auf öffentlichen und privaten Sportanlagen stattfindet. Sie gelten aber dann, wenn die Sportausübung im öffentlichen Raum stattfindet (Park, Wald o.ä.).

Außerhalb des Sportbetriebs insbesondere bei Zu- und Abgang gilt die Maskenpflicht und das Abstandsgebot. Bei Nutzung von Duschen und Umkleiden in Innenräumen gelten die Zugangsregelungen für den Innenbereich und damit 2G-plus. Das heißt, dass auch beim Sport im Außenbereich, die Umkleiden und Duschen nur unter 2G-plus genutzt werden können. Es besteht keine Kontakterfassungspflicht beim Sportbetrieb im Innen- und Außenbereich, mit Ausnahme des Sportbetriebs in Schwimmbädern. Hygienekonzepte sind nach der aktuellen Verordnung nur noch in Schwimmbädern zu beachten sowie im Profi- und Leistungssport. Allerdings können sowohl Kommunen bei der Nutzung kommunaler Sportstätten Hygienekonzepte erlassen bzw. verlangen. Häufig haben auch Fachverbände für den Spiel- und Wettkampfbetrieb Hygienekonzepte erarbeitet, die zu beachten sind.

Die Verordnung gilt bis einschließlich 11. Februar 2022.

Die im Verein tätigen Übungsleiter, die hauptamtlich oder als geringfügig Beschäftigte angestellt sind fallen unter die 3G-Regel für den Arbeitsplatz, wenn sie sich nicht selbst aktiv sportlich betätigen. Die Vorgabe, dass diese Übungsleiter sich nicht selbst sportlich betätigen, ist hier allerdings sehr eng gefasst. Hilfestellung gehört nicht dazu, sehr wohl aber das Vormachen und Demonstrieren von Übungen. Übungsleiter die ehrenamtlich oder im Rahmen des Übungsleiterfreibetrages tätig sind fallen laut der konsolidierten Fassung der 29. Corona Bekämpfungsverordnung nicht unter die 3G Arbeitsplatzregel. Für diese Übungsleiter gilt im Innenbereich die 2G-plus-Regel und im Außenbereich die 2G-Regel. Damit können Übungsleiter, die nicht geimpft oder genesen sind, ihre Tätigkeit nicht ausüben, auch nicht mit einem negativen Testergebnis. Damit zählen auch die Kampf- und Schiedsrichter nicht mehr zum Personenkreis, die unter die 3G Arbeitsplatzregel fallen, auch für sie gilt nunmehr im Innenbereich 2G-plus und im Außenbereich 2G. 

Stand 22.09.2021

Die Sportausübung ist unter den Voraussetzungen der jeweils geltenden Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz zulässig. Die aktuelle Verordnung schreibt nur noch für die Nutzung der Schwimmbäder Hygienekonzepte vor, nicht mehr für den Sportbetrieb an sich. Das Land Rheinland-Pfalz stellt ein pauschales Hygienekonzept zum Download bereit mit allgemeinen Hygienehinweisen. Die Hygienekonzepte der einzelnen Sportverbände, die darüber hinaus Regelungen treffen, bleiben dabei unberührt. Auch einige Kommunen haben für die Nutzung ihrer Sportstätten Hygienekonzepte erstellt, die bei der Nutzung zu beachten sind.

Der Sportbund Rheinland hat zudem einen Erklärfilm "Hygienekonzept in Sporthallen und -räumen" erstellt.

Stand Dezember 2021

Unter einer gedeckten Anlage sind alle Anlagen zu verstehen, die überdacht sind, egal ob in fester Bauweise oder beispielsweise durch eine Zeltplane. Eine gedeckte Anlage ist daher auch eine Anlage, die nur überdacht ist, deren Seiten aber offen sind, wie beispielsweise offene Schießstände. Für diese Anlagen gelten die Regelungen für den Innenbereich und damit auch die 2G-plus-Regel.

Stand 17.01.2022

Für die aktiven Teilnehmer an Sportveranstaltungen gelten die Regelungen für den Trainings- und Wettkampfbetrieb. Hinsichtlich der Durchführung der Testpflicht im Innenbereich bei Turnieren und im Spielbetrieb hat uns das Innenministerium folgende Information zukommen lassen:

Bei Wettkämpfen in Innenräumen kann die Testung auch bereits durch den anreisenden Verein verantwortlich erfolgen.  Wenn Turniere oder Wettkampf bzw. Spielbetrieb stattfinden, können (und sollten sogar) die Testungen nach Möglichkeit durch die Vereine erfolgen und nicht erst vor Ort beim Veranstalter. Dann könnte man auch den Heimatverein als Adressaten der Schutzpflicht ansehen mit der Folge, dass auch dieser den Selbsttest der Sportler überwachen darf. Im Ergebnis wäre das sogar besser, als wenn sich die Teilnehmer alle ungetestet in den Bus setzen und die Testung erst am Ort des Turniers vorgenommen wird.

Für die bei Sportveranstaltungen zulässigen Zuschauer gelten die Regelungen für Veranstaltungen aus der aktuellen Corona Bekämpfungsverordnung. Auch hier gilt im Innenbereich 2G-plus-Regel, also die Testpflicht für geimpfte und genesene erwachsene Personen, darüber hinaus können max. 25 nicht immunisierte Minderjährige teilnehmen, die ebenfalls der Testpflicht unterliegen. Zusätzlich gilt die Maskenpflicht und die Pflicht zur Kontakterfassung. Die Testpflicht für geimpfte und genesen erwachsene Zuschauer entfällt, wenn sichergestellt ist, dass die Maskenpflicht durchgängig eingehalten wird.

Werden im Außenbereich feste Plätze eingenommen und erfolgt der Zutritt auf Basis einer Einlasskontrolle oder zuvor gekaufter Tickets (nummerierte Plätze oder Blockweise Zuweisung der Plätze), gilt für Zuschauer die 2G-Regel (geimpft, genesen und Kinder bis drei Monate nach dem 12. Geburtstag), zusätzlich können Minderjährige von drei Monate nach dem 12. Geburtstag bis einschließlich 17 Jahre teilnehmen, die nicht geimpft oder genesen sind, sofern sie über einen Testnachweis verfügen. Es besteht die Maskenpflicht und die Kontakterfassungspflicht. Für alle anderen Veranstaltungen im Außenbereich gilt ebenfalls die 2 G-Regel (geimpfte, genesene und Kinder bis drei Monate nach dem 12.Geburtstag). Darüber hinaus können auch Minderjährige, die nicht geimpft oder genesen sind, unbegrenzt teilnehmen. Es gilt die Maskenpflicht. Eine Kontakterfassungspflicht und Testpflicht besteht für diese Veranstaltungen im Außenbereich nicht.  

Bei Veranstaltungen im Innenbereich und bei Veranstaltungen im Außenbereich mit festen Plätzen und Einlasskontrolle bzw. zuvor gekaufter Tickets ist die zulässige Höchstzahl der Zuschauerinnen und Zuschauer auf 1.000 Personen begrenzt. Überregionale Sportveranstaltungen sind nur ohne Zuschauer zulässig (Profiligen, Wettkämpfe im Spitzensport). Für Veranstaltungen, zu denen nicht nur regionale Zuschauer kommen, können die kommunalen Behörden von der Verordnung abweichende Zuschauerzahlen festlegen. Der Veranstalter hat ein Hygienekonzept vorzuhalten, das die Einhaltung der Vorgaben gewährleistet.

Stand Januar 2022

Am RehaSport können geimpfte und genesene Personen und nicht immunisierte Personen teilnehmen. Es gilt für alle beteiligten Personen die Testpflicht, also auch für die Geimpften und Genesenen (mit Ausnahme der Personen, die bereits ihre dritte Impfung erhalten haben). Für den RehaSport gelten nicht ganz so stringente Auflagen, wie für andere sportliche Betätigungen, da Reha Sport  nicht als Ausübung des Sports im Sinne des Gesetzes zählt, sondern als "medizinisch notwendige sportliche Betätigung und bei solchen Betätigungen der medizinische Charakter den sportiven Aspekt überwiegt. Während der Ausübung besteht keine Maskenpflicht, außerhalb der sportlichen Betätigung besteht diese. Es besteht die Pflicht zur Kontakterfassung und das Abstandsgebot.

Stand 17.01.2022

Die Testpflicht besteht nur im RehaSport für alle Teilnehmer und beim Sport im Innenbereich für Geimpfte und Genese erwachsene Teilnehmer deren zweite Impfung bzw. Genesung mehr als 3 Monate zurückliegt sowie für nicht immunisierte Kinder und Jugendliche drei Monate nach dem 12. Geburtstag bis einschließlich 17 Jahre. Die Testpflicht gilt nicht für

  • für Menschen, die bereits ihre Auffrischungsimpfung erhalten haben,
  • für frisch doppelt Geimpfte und frisch Genesene, deren Zweitimpfung bzw. Genesung nicht länger als drei Monate zurückliegt,
  • geimpfte Genesene
  • für Kinder bis drei Monate nach dem 12. Geburtstag
  • für ältere Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre, wenn diese geimpft oder genesen sind.

 Die Testung in der Schule ist für die Teilnahme der nicht immunisierten Kinder und Jugendlichen am Sportbetrieb im Innenbereich nicht mehr ausreichend.

Zulässig für die der Testpflicht unterliegenden erwachsenen Teilnehmer und die nicht immunisierten Kinder und Jugendlichen ist die Vorlage eines negativen Testergebnisses eines Schnelltests, der Test darf nicht vor mehr als 24 Stunden vorgenommen worden sein und das Ergebnis muss durch die den Test durchführende Stelle bestätigt sein. Die Bestätigung ist vor dem Betreten der Einrichtung vorzulegen. Zulässig ist auch ein Selbsttest vor Ort.

Der Test muss in Anwesenheit des zuständigen Übungsleiters erfolgen, der die ordnungsgemäße Durchführung und das Ergebnis zu kontrollieren hat. Die Selbsttest müssen nicht durch den Verein bereitgestellt werden. Vereine sind nicht verpflichtet, die Möglichkeit einer Selbsttestung vor Ort anzubieten. 

Wenn Turniere oder Wettkampf bzw. Spielbetrieb stattfinden, können (und sollten sogar) die Testungen nach Möglichkeit durch die Vereine erfolgen und nicht erst vor Ort beim Veranstalter. Dann könnte man auch den Heimatverein als Adressaten der Schutzpflicht ansehen mit der Folge, dass auch dieser den Selbsttest der Sportler überwachen darf. Im Ergebnis wäre das sogar besser, als wenn sich die Teilnehmer alle ungetestet in den Bus setzen und die Testung erst am Ort des Turniers vorgenommen wird.

Stand 24.11.2021

Training und Wettkampf mehrerer Gruppen ist möglich. Aus Infektionsschutzgründen ist es aber empfehlenswert sicherzustellen, dass die einzelnen Gruppen sich während des Trainings sowie beim Betreten und Verlassen der Sportanlage nicht durchmischen, die Hygieneregeln eingehalten werden und zwischen den Gruppen stets ein angemessener Abstand eingehalten wird. Vereine, die kommunale Sportanlagen nutzen, sollten sich bei ihrer Kommune erkundigen, ob es seitens der Kommune spezielle Vorgaben dazu gibt.

Stand Januar 2022

Betreiber der Anlagen haben dafür Sorge zu tragen, dass die Nutzung der Anlage ausschließlich unter Einhaltung der Auflagen erfolgt.

Umkleideräume und Sanitär- sowie Toilettenanlagen können im Rahmen der Regelungen für den Innenbereich genutzt werden. Regelmäßige Reinigung und Desinfektion sollten gewährleistet werden.

Vereinsgaststätten dürfen im Rahmen der aktuellen Corona Bekämpfungsverordnung öffnen. Sofern eine Gaststättenerlaubnis vorliegt sind die Regelungen für die Gastronomie der aktuellen Verordnung zu beachten. Auch hier gilt im Innenbereich die 2G-plus-Regel.

Der Vorstand hat sicher zu stellen, dass die Übungsleiter vor der Übungsstunde sich bei der Teilnahme Geimpfter und Genesener die entsprechenden Nachweise vorlegen lassen und bei der 2-G-plus-Regel im Innenbereich der tagesaktuelle negative Test kontrolliert wird.

Für die Einhaltung der Vorgaben sind die Vorstände der jeweiligen Vereine zuständig.

Stand 12.09.2021

Vereine, die kommunale Sportstätten nutzen, auf denen der Sport im zulässigen Umfang im Freien möglich wäre, bzw. der Rehasport durchgeführt werden soll, wenden sich bezüglich der Vorgaben für die Nutzung der Sportstätte an die zuständige Kommune. Auch in den kommunalen Sportstätten sind im Einvernehmen mit der Kommune Zugangs- und Abgangsregelungen zu treffen und Hygienemaßnahmen umzusetzen.

Stand 08.11.2021

Online-Angebote der Vereine sind weiterhin über den Sportversicherungsvertrag versichert. V

Stand Januar 2022

Der Trainings- und Wettkampfbetrieb des Profi- und Spitzensports ist im Freien sowie auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen zulässig, sofern ein von den Sportfachverbänden oder Ligaverantwortlichen erstelltes Hygienekonzept vorliegt und beachtet wird. Spitzen- und Profisport betreiben:

  1. Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten in olympischen Disziplinen (Olympiakader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Landeskader), Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten in paralympischen Disziplinen (Paralympicskader, Perspektivkader, Ergänzungskader, Teamkader, Nachwuchskader 1, Nachwuchskader 2, Landeskader), Bundeskaderathletinnen und -athleten in deaflympischen Sportarten (Deaflympicskader, Erweiterungskader, Nachwuchskader) sowie Bundes- und Landeskaderathletinnen und -athleten in nichtolympischen Sportarten (A-Kader, BKader, C-Kader und D/C-Kader), welche von den zuständigen Bundes- oder Landesverbänden anerkannt sind
     
  2. Mannschaften aller olympischen und paralympischen Sportarten der 1. bis 3. Ligen sowie der Regionalliga im Männerfußball; darüber hinaus Profimannschaften in nicht olympischen und nicht paralympischen Sportarten; unter Profisport ist die bezahlte Vollzeittätigkeit von Berufssportlern in Kapitalgesellschaften oder in den Wirtschaftsbetrieben von Vereinen zu verstehen
     
  3. Mannschaften der höchsten Spielklassen der Jugend- und Nachwuchsaltersklassen U 17 oder älter sowie Spielerinnen und Spieler der Bundes- und Landeskader der Altersklassen U 15 und U 16, sofern die Mannschaften oder Spielerinnen und Spieler an einem vom zuständigen Spitzenfachverband zertifizierten Nachwuchsleistungszentrum trainieren
     
  4. wirtschaftlich selbstständige, vereins- oder verbandsungebundene Profisportlerinnen und -sportler ohne Bundeskaderstatus
     
  5. sonstige Athletinnen und Athleten, die sich bereits für die Teilnahme an bevorstehenden Europa- und Weltmeisterschaften qualifiziert haben oder im Jahr 2021 qualifizieren können.

Bei Fragen zur Durchführung des Leistungs- und Profisports wenden Sie sich bitte an den Landessportbund Rheinland-Pfalz, Thomas Kloth, Tel.: (06131) 2814-465, t.kloth(at)lsb-rlp.de .

Erklärfilm: Hygienekonzept für den Sportbetrieb