Einstimmig: Hauptausschuss billigte SBR-Haushalt für 2019

Der Hauptausschuss des Sportbundes Rheinland hat in seiner jüngsten Sitzung den Haushaltsplan 2019 mit einem Gesamtvolumen von 7,43 Millionen Euro einstimmig verabschiedet. Die Kosten von rund 900.000 Euro für die energetische Sanierung des Haus des Sportes sind dabei nicht aufgeführt.

Wie Fritz Langenhorst (SBR-Vizepräsident Finanzen) erläuterte, werden hierfür Rücklagen aufgelöst. Dennoch werden die Gesamtkosten die Rücklagen übersteigen. Um dies auszugleichen, sollen Mittel von Lotto Rheinland-Pfalz und mögliche Restmittel eingesetzt werden. Außerdem habe man einen Zuschussantrag beim Land gestellt.

SBR-Präsidentin Monika Sauer warb um Verständnis, dass die Lotto-Gelder nicht, wie in den Jahren zuvor geschehen, an die Fachverbände und Vereine ausgeschüttet werden. Sauer und Langenhorst berichteten darüber hinaus über die weiterhin angespannte finanzielle Lage des organisierten Sportes. Nach einer nunmehr 13 Jahre andauernden Stagnation sei weiterhin keine Bereitschaft im Innenministerium zu erkennen, die Mittel für den Sport zu erhöhen. Dies könne frühestens 2021 im Rahmen der Haushaltsberatungen des Landes geschehen.

Sauer appellierte an die Fachverbandsvertreter und die Sportkreisvorsitzenden, in ihren Reihen und vor Politikern diesen „Missstand“ zu thematisieren. Der Sport brauche schon jetzt mehr Geld, um seine gesellschaftlichen Aufgaben zu erfüllen. Langenhost lieferte dazu Argumente, indem er die finanzielle Förderung des Sportes durch das Land Rheinland-Pfalz mit anderen Bundesländern verglich. „In Rheinland-Pfalz wird der Sport pro Mitglied mit 11,86 Euro gefördert, in Niedersachsen mit 19,08 Euro, in Berlin sind es 43,67 Euro. Darüber würden wir gerne mit dem Innenminister sprechen“, sagte Langenhorst.