„Diplomatie hat ihre Grenzen!“ - Pohl und Schulz führen Sportkreis Birkenfeld bis 2022

Bernd Pohl bleibt auch die nächsten vier Jahre Vorsitzender des Sportkreises Birkenfeld. Die Versammlung bestätigte ihn, ebenso seinen Stellvertreter Karl Heinz Schulz, einstimmig im Amt. Der Sportkreistag im Stadttheater Idar-Oberstein stand unter dem Eindruck der massiven Unwetterschäden im Kreis und deren Finanzierung. Entgegen erster Aussagen der Landesregierung konnte eine für alle Seiten ordentliche Lösung gefunden werden.

Die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer, würdigte in ihrer Rede die Arbeit von Pohl in den zurückliegenden vier Jahren. Er war es auch, der nach den Unwetterschäden in diesem Sommer, die Forderung äußerte, dass angekündigte „unbürokratische“ Hilfen bei den Vereinen ankommen müssen. Sauer stärkte Pohl den Rücken und sagte, „Diplomatie hat ihre Grenzen! Außergewöhnliche Situationen fordern starke Positionen. Die hat Bernd Pohl vertreten. Ich unterstütze ihn hierbei zu einhundert Prozent!“

Durch viele Gespräche auf politischer Ebene gelang es Pohl letztendlich, die Höhe der Förderung zur Sanierung der geschädigten Sportstätten auf 60 Prozent zu heben. Die Mittel kommen vom Land (35 Prozent), vom Kreis und von der Verbandsgemeinde (je 10 Prozent) sowie aus dem Spendentopf für Hochwassergeschädigte (5 Prozent). Die benötigten Gelder werden dem Sport zusätzlich zum normalen Förderprogramm ausgezahlt.
Dass der Sport auch selbst in der Lage ist, sich zu helfen, zeigte Pohl auch als Geschäftsführer des TV Oberstein. Er organisierte mit seiner Jugendabteilung eine Benefizgala im Stadttheater Idar-Oberstein. Derer Erlös kommt der Sanierung der vom Hochwasser betroffenen Vereine im Sportkreis zugute.

Vertreter von 32 Vereinen (25,4 Prozent der Vereine) wählten Bernd Pohl einstimmig als Vorsitzenden wieder. Gemeinsam mit seinem Stellvertreter Schulz führt er den Sportkreis Birkenfeld für weitere vier Jahre.

Ehrungen

Während des Sportkreistages wurden Michael Brill (TuS Tiefenstein) und Hermann Sauer (Schützenverein Stipshausen) für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement mit der Sportbund-Ehrennadel in Bronze ausgezeichnet.
Zudem wurde die Ehrennadel in Silber an zwei Personen verliehen. Gerd Petry, der seit 1988 im Vorstand des Schützenvereins Niederwörresbach aktiv ist, hat sich unter anderem als außerordentlicher Helfer bei der Beseitigung von Unwetterschäden am Schießstand des Heimatvereins verdient gemacht.
Seit über 30 Jahren ist Margaretha Naumann „das Gesicht, das Herz und die Seele“ der Leichtathletikabteilung des VfL Algenrodt. So konnte man es in der Laudatio des Sportkreisvorsitzenden hören. Sie erhält für diese herausragende Arbeit ebenfalls die silberne Ehrennadel.