Prof. Dr. Lutz Thieme neuer LSB-Präsident

Mit einem Traumergebnis von hundert Prozent Ja-Stimmen (213) ist der Wachtberger Sportwissenschaftler Prof. Dr. Lutz Thieme bei der Mitgliederversammlung des Landessportbundes Rheinland-Pfalz in Bingen zum Nachfolger der Mainzerin Karin Augustin gewählt worden, die nach zehn Jahren nicht mehr kandidierte und einstimmig zur neuen Ehrenpräsidentin gewählt wurde.

Das neue LSB-Präsidium (v.l.): Claudia Altwasser (Vizepräsidentin Gesellschaftspolitik), Helmut Graf von Moltke (Präsident Sportbund Rheinhessen), Elke Rottmüller (Präsidentin Sportbund Pfalz), Dr. Ulrich Becker (Vizepräsident Bildung), Walter Desch (Vizepräsident Kommunikation), Prof. Dr. Lutz Thieme (Präsident), Karin Beckhaus (Vizepräsidentin Finanzen), Monika Sauer (Präsidentin Sportbund Rheinland), Jochen Borchert (Vizepräsident Leistungssport), Dieter Krieger (Vizepräsident Sportentwicklung), Christof Palm (Sprecher der Geschäftsführung). Foto: M. Heinze

„Neben der Person steht auch ein Programm zur Wahl“, hatte der „deutlich vereinsgeprägte“ Thieme, der erstmals ein Amt auf Ebene eines Verbandes antritt, kurz vor seiner Wahl betont. „Sie würden mit Ihrer Stimme auch sagen: Ja LSB, das ist die Richtung, in der wir vormarschieren.“ Der Wissenschaftler nannte sechs Ziele, die das Präsidium unter ihm verfolgen wolle – unter anderem die gesellschaftliche Akzeptanz von Leistungssportförderung und die Begünstigung des Zugangs von Kindern und Jugendlichen zum Sportverein. Hauptkriterium aber werde immer sein „zu schauen, wie die Vereine konkret gestärkt werden können“. Thieme wörtlich: „Es hat überhaupt keinen Zweck, dass wir irgendetwas tun, was nicht unmittelbar an der Basis ankommt.“

Monika Sauer, Präsidentin des Sportbundes Rheinland, gab ihrer Hoffnung Ausdruck, „dass im rheinland-pfälzischen Sport mal wieder das WIR an erster Stelle steht und nicht das ICH.

 

Einen ausführlichen Bericht finden Sie auf der Homepage des Landessportbundes Rheinland-Pfalz.