Sportkreis Westerwald: Auf allen Ebenen aktiv

Der Sportkreis Westerwald setzt auf Kontinuität und erweitert sein Führungsteam. Beim Sportkreistag in Hachenburg wurden Vorsitzender Albrecht Gehlbach und sein Stellvertreter Hans-Werner Rörig jeweils einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Neu in den Vorstand wurde Sportkreisjugendwartin Susanne Bayer berufen, die zuvor dieses Amt beim Sportkreisjugendtag von Hans-Werner Rörig übernommen hatte. Komplettiert wird der Vorstand durch Timo Candrix (Kreisbeauftragter für das Deutsche Sportabzeichen).

Gruppenbild mit Geehrten nach einem erfolgreichen Sportkreistag (v.l.): Monika Sauer, Sven Margraf, Bernd Nöllgen, Detlef Dörner, Jochen Cramer und Albrecht Gehlbach. Foto: W. Höfer

Beim Sportkreis Westerwald mit seinen 339 Vereinen und rund 67.000 Mitgliedern handelt es sich um einen äußerst agilen Sportkreis, wie auch die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer, nach dem Rechenschaftsbericht von Albrecht Gehlbach anerkennend hervorhob. „Es gibt ja keine Ebene, auf der Sie nicht aktiv sind.“

In der Tat machte der Sportkreis Westerwald in den vergangenen Jahren unter anderem immer wieder mit hervorragenden Bilanzen beim Sportabzeichen und öffentlichkeitswirksamen Sportlerehrungen auf sich aufmerksam. Dabei geht es nicht nur darum, herausragende Einzelsportler und Mannschaften zu küren. Erhebliche Mittel fließen besonders auch in die Förderung jugendlicher Talente und die Übungsleitertätigkeit. In diesem Zusammenhang erwähnte Gehlbach die vorbildliche Kooperation mit der Sparkasse Westerwald-Sieg in Sachen Sportabzeichen sowie die gute Zusammenarbeit mit der Kreisverwaltung und Verbandsgemeinden. Dies alles gelte es auch in den kommenden vier Jahren fortzuführen.

Gehlbach rief die Vereine auf, die Kurzseminare des Sportbundes Rheinland für den Westerwaldkreis zu besuchen, die mit den Themen Social Media, Lohnsteuer- und Sozialversicherungsprüfung, Jugendarbeit sowie Integration von Flüchtlingen breit gestreut seien und aktuelle Erfordernisse in den Vereinen berücksichtigten. Außerdem gelte es, die Fördermittel für den Sportkreis Westerwald für kleine und große Baumaßnahmen weiterhin voll auszuschöpfen.

Gehlbach kündigte zudem die weitere intensive Zusammenarbeit mit dem Sportkreisjugendausschuss an. Ein Miteinander, das bisher Früchte getragen hat. So haben von den 339 Westerwald-Vereinen 252 einen Jugendleiter in ihren Reihen, 66 Vereine gestalten ihre Jugendarbeit auf der Basis einer Jugendordnung.

SBR-Präsidentin Monika Sauer richtete den Blick in die Zukunft des organisierten Sports. Richtungsweisend seien die kommenden Mitgliederversammlungen der Sportbünde, wobei man besonders auf Ebene des Landessportbundes wegen personeller Veränderungen eine Zäsur erwarte. Mit dem Innenministerium sei man aufgrund des Berichtes des Landesrechnungshofes weiterhin in einem kritisch-konstruktiven Dialog. „Dabei werden wir uns mit aller Macht dafür einsetzen, dass die Autonomie des Sports nicht untergraben wird“, sagte Sauer. Entsprechendes erwarte man auch von dem neuen LSB-Präsidenten.

Ehrungen beim Sportkreistag
Ehrennadel des SBR in Silber: Bernd Nöllgen (TuS Roßbach).Ehrennadel des SBR in Bronze: Jochen Cramer, Detlef Dörner (beide TuS Hachenburg) und Sven Margraf (SC Selters).