Gemeinsam gegen illegales Glücksspiel vorgehen

Der rheinland-pfälzische Finanzstaatssekretär und Aufsichtsratsvorsitzende der Lotto Rheinland-Pfalz GmbH, Dr. Stephan Weinberg, betrachtet mit Sorge die Entwicklung auf dem deutschen Glücksspielmarkt. Zwar hätten die Bundesländer die Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichtes zum staatlichen Lotteriemonopol aus dem Jahr 2006 aufgegriffen und im Glücksspielstaatsvertrag umgesetzt.

Foto: Lotto RLP

Doch trotz dieser Regelungen drängten die sogenannten „Schwarzlotterien“ ohne Lizenzen und unter bewusster Missachtung geltenden Rechts auf den Markt. Bundesweit gingen deshalb die Umsätze der staatlichen Anbieter mehr und mehr zurück.

Auch in Rheinland-Pfalz gab es 2017 ein Umsatzminus von 6,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Im letzten Jahr wurden dennoch rund 117 Millionen Euro an Steuern und Abgaben für das Land Rheinland-Pfalz erzielt und zudem erhebliche Mittel für das Gemeinwohl bereitgestellt. „Dieses soziale Engagement ist es, das Lotto Rheinland-Pfalz von den privaten Mitbewerbern klar abgrenzt“, unterstreicht Dr. Weinberg die Bedeutung des Unternehmens als Partner des Sports, Förderer der Kultur sowie als Unterstützer von sozialen Initiativen und Umweltprojekten.

Lotto Rheinland Pfalz unterstütze den Appell von Hessens Finanzminister Thomas Schäfer in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender von Lotto Hessen, endlich zu einer tragfähigen Lösung auf dem deutschen Glücksspielmarkt zu kommen.