Sport-Obelisk geht an die Rheinländer Berthold Mertes und Johannes Mogg

Er wird seit 1996 alljährlich verliehen und gilt als eine der höchsten Auszeichnungen im rheinland-pfälzischen Sport. Der Sport-Obelisk des Landes ist für solche Menschen reserviert, die sich in besonderer Weise für den Sport engagiert haben, sei es als aktiver Sportler oder in ehrenamtlicher Funktion. Zu den diesjährigen fünf Preisträgen, die in der Mainzer Staatskanzlei von der Landesregierung ausgezeichnet wurden, gehören auch Berthold Mertes vom Silvesterlauf Trier und Johannes Mogg von der Coblenzer Turngesellschafft. Zu den ersten Gratulanten zählte auch die Präsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer. „Der Sport ist Teil Eures Lebens, wir haben Euch viel zu verdanken.“

Berthold Mertes (links) und Johannes Mogg erhielten den Sport-Obelisken 2017. Foto: Michael Heinze

Der gebürtige Trierer Berthold Mertes wird für seine Leistungen im Laufsport ausgezeichnet. 1995 ist er den Hamburg Marathon in 2:22:14 Stunden gelaufen. Drei Jahre später stellte er seine Bestleistung auf zehn Kilometer mit 30:13 Minuten in Berlin auf. Er wurde 13 Mal Rheinland-Pfalz- und Rheinland-Meister. Sein Wissen gab er als Trainer an zahlreiche Langstreckenläufer des Vereins Germania Trier weiter und war bei der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) aktiv. Als Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender des Vereins „Silvesterlauf Trier e. V.“ veranstaltet er seit 1990 den jährlichen Silvesterlauf in Trier.

Johannes Moggs Engagement gilt dem Fechten. So ist er bei der Coblenzer Turngesellschaft 1880 e.V. seit über zehn Jahren als Abteilungsleiter Fechten aktiv und seit 2010 Präsident des Fechterbundes Mittelrhein. Derzeit beteiligt sich Mogg in enger Zusammenarbeit mit dem LSB bei der Erarbeitung eines Konzepts für den Leistungssport. Mogg ist 2016 mit der Vereinsnadel in Gold ausgezeichnet worden.

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