Ein sportlicher Jubilar: Das Landesjugendsportfest wurde 50

50 Jahre Landesjugendsportfest Rheinland-Pfalz. Keine andere Sportveranstaltung des Landes kann eine solche Kontinuität aufweisen. Kommen doch in jedem Jahr an einem Tag die besten Nachwuchssportler zusammen, um im fairen Wettkampf ihre Kräfte zu messen und ihre jeweiligen Regionen würdig zu vertreten. Anlässlich des runden Geburtstages sollte es nicht an gut gemeinten Wünschen, Versprechungen und Ratschlägen mangeln. Dabei waren sich alle einig: Das Landesjugendsportfest hat es verdient, weitere Jahre die Sportlandschaft des Landes zu prägen und zu bereichern.

Wünscht sich noch weitere 50 Landesjugendsportfeste. Christian Zilliken (l.), 1. Vorsitzender der Sportjugend Rheinland, mit Moderator Dirk Köster.

Auftakt des Jubiläums-Wochenendes bildete der traditionelle Empfang am Vorabend der Wettkämpfe. Statt langer Festreden gab´s eine kurzweilige Talkrunde mit dem Vorsitzenden der Sportjugend Rheinland, Christian Zilliken, Sportminister Roger Lewentz und dem Hausherrn der meisten Sportstätten, Stadtbürgermeister Lars Rieger. Dieser zeigte sich erfreut, dass seine Kommune den Zuschlag für das Landesjugendsportfest erhalten hatte. Wahrhaft eine logistische Herausforderung für das Moselstädtchen, das zusätzlich tausende Besucher zum traditionellen Stadtfest erwartete.

„Wir bewegen Jugend“, sagte Christian Zilliken und zitierte damit das Motto der Sportjugend Rheinland, die für die Organisation und Durchführung des Landesjugendsportfestes verantwortlich zeichnete. Bei keiner anderen Sportveranstaltung des Landes werde dieses Motto in solch großem Maße mit Leben erfüllt. Zilliken appellierte an Sport und Politik, alles dafür zu tun, dass „wir noch in den nächsten 50 Jahren das Landesjugendsportfest feiern können.“

Ein Steilpass, den Roger Lewentz gerne aufnahm. „Der Sport braucht einfach solche Begegnungen wie diese!“, sagte der Sportminister und sicherte die weitere Unterstützung durch die Landesregierung zu. „Wir haben an vielen Stellen im Land tolle Sportstätten die für ein Landesjugendsportfest geeignet sind“, zeigte sich Lewentz auf eine kritische Frage von Moderator Dirk Köster überzeugt.

Schweich war nicht nur eine gute Wahl für das Landesjugendsportfest, die Region vor Triers Toren zeigte sich bei der Eröffnung äußerst sportaffin. Dafür sorgten vor allem die Auftritte des Turn-Teams Euren, die Kindertanzgruppe des TSC Pfalzel, die Karatekas des TuS Mosella Schweich und die Fechter des PST Trier. Freude und Applaus kamen auch auf, als mit der Förderschule Lewana in Schweich die Siegerin des Palkatwettbewerbes zum Landesjugendsportfest geehrt wurden.

Der Samstag war den rund 1300 Athleten  und deren Wettkämpfen vorbehalten. Nur die Fußballer, die Leichtathleten und Schützen mussten den Unbilden des Wetters trotzen. Alle übrigen Veranstaltungen liefen reibungslos unter schützenden Hallendächern über die Bühne.

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