Deutsches Sportabzeichen: SBR und BSV arbeiten Hand in Hand

Neue Wege beschreitet der Sportbund Rheinland (SBR) in der Sportabzeichen-Prüferausbildung. Erstmals wurde die Ausbildung an zwei Tagen durchgeführt und dies in Zusammenarbeit mit dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband Rheinland-Pfalz (BSV).

Nichtbehinderte und behinderte Menschen trainierten gemeinsam fürs Deutsche Sportabzeichen. Foto: Alexander Smirnow

Konkret ging es darum, die Teilnehmer auch für den Umgang mit behinderten Menschen beim Deutschen Sportabzeichen fit zu machen. „Die Idee dazu entstand beim ersten inklusiven Sportabzeichen-Aktionstag in Hachenburg“, erläutert Alexander Smirnow (SBR), der am ersten Tag in Theorie und Praxis die allgemeinen Bedingungen des Deutschen Sportabzeichens erklärte. Am zweiten Tag begrüßte Jupp Vallendar (BSV) die 21 Teilnehmer in den Räumlichkeiten der Lebenshilfe des Landkreises Altenkirchen/Westerwald.

Inhaltliche Schwerpunkte waren die Prüfbestimmungen für Menschen mit Behinderung, deren gesundheitliche Besonderheiten und die daraus resultierenden Behinderungsklassen. Für die Sportkoordinatorin der Lebenshilfe, Bärbel Nied - selbst Teilnehmerin des Lehrgangs - war die Fortbildung ein willkommener Anlass, Menschen mit geistiger und körperlicher Beeinträchtigung für das Training zum Deutschen Sportabzeichen zu motivieren. So konnte das Erlernte im Altenkirchener Stadion auch in die Praxis umgesetzt werden.