Leistungssportreform treibt Verbände und Vereine um

Die möglichen Auswirkungen der Leistungssportreform des Deutschen Olympischen Sportbundes beschäftigen zunehmend die Fachverbände des Sportbundes Rheinland. Dies wurde bei einem Informationsabend im Haus des Sports auf dem Koblenzer Oberwerth deutlich. Eingeladen hatte SBR-Präsidentin Monika Sauer, der Vizepräsident Leistungssport des Landessportbundes Rheinland-Pfalz, Jochen Borchert, stellte die Grundzüge der Leistungsportreform vor, die nach einer zweijährigen Übergangszeit 2019 in Kraft treten soll.

Bei der anschließenden Diskussion wurde vor allem deutlich, dass sich viele Fachverbände um die Förderung des Nachwuchsleistungssports in der Fläche sorgen. Nach Auskunft von Borchert wird sich auf der Ebene des LSB eine Arbeitsgruppe mit diesem Thema beschäftigen. Der Ist-Zustand werde evaluiert, konkrete Lösungsvorschläge sollen erarbeitet und in Strukturgesprächen auf Bundesebene eingebracht werden. Gleichzeitig riet Borchert den Fachverbandsvertretern sich vor allem bei ihrem jeweiligen Spitzenfachverband mit ihren Wünschen und Forderungen einzubringen.

Der Beratungs- und Entscheidungsbedarf in Sachen Leistungssportreform ist offenbar groß. So waren mehr als zwei Drittel der Fachverbände der Einladung gefolgt. Monika Sauer versprach von Seiten des SBR, weiter am Ball zu bleiben und das Thema im Sinne der Vereine voranzutreiben.