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19.05.2010 Schneising führt größten Sportkreis Mayen-Koblenz hat neuen Vorsitzenden –Marx bleibt Stellvertreter Der größte Sportkreis im Sportbund Rheinland hat einen neuen Vorsitzenden. Auf dem Sportkreistag Mayen-Koblenz setzte sich Frank Schneising (Rüber) mit 48 Stimmen gegen seine Konkurrentin Petra Steinebach (Vallendar) durch, die 23 Stimmen auf sich vereinigen konnte. Stellvertretender Vorsitzender bleibt Josef Marx (Mayen), der ohne Gegenkandidaten mit 66 Ja- und vier Nein-Stimmen bei fünf Enthaltungen in seinem Amt bestätigt wurde. Der bisherige Sportkreisvorsitzende Ottmar Luxem, der aus gesundheitlichen Gründen beim Sportkreistag fehlte, stand für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung. |
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Der neue Vorstand des Sportkreises Mayen-Koblenz (v.r.). Josef Marx, Jugendvertreter Ralph Alt, Frank Schneising, Beisitzer Dieter Müller und Frauenvertreterin Marliese Pfaffenhausen mit Fred Pretz. |
Der Präsident des Sportbundes
Rheinland, Fred Pretz, klagte in seiner Rede noch darüber, dass immer
weniger Menschen bereit seien, Verantwortung im Ehrenamt zu übernehmen. Der
Sportkreistag Mayen-Koblenz jedenfalls musste ihn eines Besseren belehren.
Mit Frank Schneising, Petra Steinebach, Karin Wolf (Bell) und Josef Marx
erklärten sich gleich vier Kandidaten bereit, die Nachfolge von Luxem
anzutreten. Im ersten geheimen Wahlgang fielen von 74 gültigen Stimmen, 28
auf Schneising, 18 auf Steinebach, 15 auf Wolf und 13 auf Marx. Dadurch
wurde eine Stichwahl erforderlich, bei der sich Schneising gegen Steinebach
durchsetzen konnte. Frank Schneising, von Haus aus Turner und Vorsitzender der Kunstturnvereinigung Rhein-Ahr-Nette, bedankte sich für das Vertrauen und versprach, sich mit ganzer Kraft für die Weiterentwicklung des organisierten Sports im Sportkreis Mayen-Koblenz mit seinen fast 300 Sportvereinen einzusetzen. |
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Zuvor
hatte Fred Pretz an die Delegierten appelliert, die Chance zu nutzen „den
Sportkreis Mayen-Koblenz neu zu gestalten“. Zukunftsweisende Ideen und
Initiativen seien gefragt, um den organisierten Sport für alle Bevölkerungsschichten
attraktiv zu halten. „Jedes vierte Kind ist zu dick, jedes neunte Kind ist
adipös, Jugendliche und Erwachsene sehen sich mit zunehmen Anforderungen in
der Schule und auf der Arbeit konfrontiert, ältere Menschen suchen über
den Sport Kontakte und Schutz vor Einsamkeit. Diesen Herausforderungen müssen
wir uns in den Sportvereinen stellen und mit Kreativität in den Angeboten
begegnen“, umriss Pretz den Anforderungskatalog.
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