|
Sie befinden sich hier: Aktuell / Telegramm / Sportkreistag Neuwied 2011 |
|
|
23.11.2011 Damoklesschwert schwebt über den Vereinen Deutliche Worte richtete SBR-Vizepräsident Walter Desch in den Räumen des Tanzsportclubs Neuwied an die Vertreter des Landtages und des Bundestages: „Sparen Sie mit und durch den Sport und nicht am Sport.“ Desch hatte zuvor die kontinuierliche Kürzung der Sportfördermittel des Landes in den vergangenen 15 Jahren kritisiert, um zu dem Schluss zu kommen. „Die jetzige 5,71 Prozent-Kürzung tut den Vereinen wahnsinnig weh. Sie trifft uns mitten ins Mark.“ Denn die tatsächlichen Belastungen der Sportvereine fielen wesentlich höher aus, da ein Großteil der Etatposten des Sportbundes Fixkosten beinhalte, die nicht beeinflussbar seien Verschärft werde die Situation durch die weiterhin unbefriedigende Situation auf dem Glücksspielmarkt. „Wir müssen damit rechnen, für 2011 keine Gewinnausschüttung von Lotto Rheinland-Pfalz zu bekommen“, sagte Desch. Vor diesem Hintergrund kündigte der SBR-Vizepräsident für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing eine „aggressivere Gangart“ gegenüber der Politik an. „Wir werden unsere Leistungen auf den Ebenen der Sozial-, Bildungs-, Gesundheits- und Umweltpolitik offensiv darstellen und bei den entsprechenden Ministerien Forderungen stellen“, sagte Desch.
|
|
|
Der Vorstand des Sportkreises Neuwied mit SBR-Vizepräsident Walter Desch nach einer gelungenen Versammlung (v.l.): Anette Schiemann (Bildungswerk), Alfred Hofmann (1. Vorsitzender), Gitta Albrecht (Kreisjugendwartin), Dr. Werner Dötsch (Sportabzeichen), Michaela Hoffmann (Seniorenbeauftragte), Walter Desch, Mascha Glinitzki (Frauenvertreterin) und Günter Hübinger (stv. Vorsitzender). |
Alfred Hofmann forderte Ministerpräsident Kurt Beck auf seinen „Worten Taten folgen zu lassen“. Hofmann reagierte damit auf die Aussagen Becks anlässlich der Verleihung der Sportplakette des Landes. Aufgrund der zahlreichen Aufgaben des Sportes werde die Landesregierung auch in finanziell schwierigen Zeiten zu ihrer Verpflichtung stehen, die Sportförderung in Rheinland-Pfalz zu sichern, hatte der Landesvater zugesagt. In seinem Rechenschaftsbericht ging Hofmann auch auf die unbefriedigende Sportstättensituation im Kreis ein. „Wir mussten die Schließung des Hallenbades in Heimbach-Weis hinnehmen. Und die Leichtathleten warten immer noch auf eine Halle, damit sie ganzjährig trainieren können.“
|
| Zurück | |