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24.06.2009



Ein Kämpfer und Streiter für den Sport

Alfons Steinbach legt Amt des Sportkreisvorsitzenden nieder – Felix Jäger einstimmig als Nachfolger gewählt

Im Sportkreis Trier/Trier-Saarburg ist eine Ära zu Ende: Nach zwölf Jahren legt Alfons Steinbach sein Amt als Sportkreisvorsitzender in jüngere Hände. Beim Sportkreistag in Gutweiler stand er für eine Wiederwahl nicht mehr zur Verfügung.

Als sein Nachfolger wählten die Delegierten einstimmig seinen bisherigen Stellvertreter Felix Jäger. Neuer stellvertretender Sportkreisvorsitzender ist Jugendwart Michael Maxheim, der ebenso alle Stimmen auf sich vereinigen konnte.

Zahlreiche Vertreter aus den Vereinen des Sportkreises füllten die Mehrzweckhalle in Gutweiler, als Alfons Steinbach seinen letzten Rechenschaftsbericht vorlegte. Sie erhoben sich von den Sitzen und würdigten das Wirken des 77-Jährigen mit lang anhaltendem Applaus. Schließlich wurde Steinbach am Ende der Veranstaltung zum Ehrenvorsitzenden des Sportkreises Trier/Trier-Saarburg ernannt. Außerdem zeichnete ihn der Präsidenten des Sportbundes Rheinland, Fred Pretz, mit dem Ehrenbrief des Sportbundes Rheinland aus.

Lang war die Liste der Redner, die das Schaffen von Alfons Steinbach zum Wohle des Sportes in der südlichsten SBR-Region würdigten. Als sein langjähriger Weggefährte stand es dem Trierer Bürgermeister und Sportdezernenten Georg Bernarding an, die Laudatio auf Alfons Steinbach zu halten. Bernarding bezeichnete Steinbach als „Kämpfer und Diplomat für den Sport“. Zahlreiche hochrangige Sportveranstaltungen und internationale Begegnungen im Raum Trier-Saarburg seien seiner Initiative zu verdanken, von der Politik habe er immer „positiv-penetrant“ gefordert, gefestigte Strukturen für den Sport zu schaffen – und dies in dem Bewusstsein, dass der Sport ein großer und unverzichtbarer Teil der Gesellschaft sei. „Das Glänzen in Deinen Augen konnte auch andere begeistern“, sagte Bernarding an den scheidenden Sportkreisvorsitzenden gewandt.

Der Präsident des Sportbundes Rheinland, Fred Pretz, sagte, Sport werde im Sportkreis Trier/Trier-Saarburg gelebt, es sei eine „Symbiose zwischen Sport und Politik“ entstanden, zu der Alfons Steinbach maßgeblich beigetragen habe und die sicherlich auch von seinem Nachfolger mit Leben gefüllt werde. Den Vereinsvertretern führte Pretz in seiner Ansprache die große gesellschaftliche Bedeutung der Sportvereine vor Augen. Diese gehe weit über das reine Sporttreiben hinaus. „Menschen suchen im Verein Kontakte, der Verein schützt vor Vereinsamung, deshalb müssen Sie die Menschen zu Hause abholen und für Ihren Verein begeistern“, sagte Pretz an die Delegierten gewandt. Die Mitglieder hätten allerdings auch einen gewissen „Qualitätsanspruch“ an ihren Verein. In diesem Sinne appellierte Pretz an die Vereinsvertreter, die zahlreichen Aus- und Fortbildungs- sowie Beratungsangebote des Sportbundes Rheinland zu nutzen. „Fordern Sie uns. Wir stehen an Ihrer Seite und lassen Sie nicht im Stich, wenn´s auch einmal turbulent und schwierig wird“, sagte der SBR-Präsident.

Dass es sich beim Sportkreis Trier/Trier-Saarburg um einen äußerst agilen Sportkreis handelt, zeigten nicht zuletzt die vielen Ehrungen, die Alfons Steinbach gemeinsam mit Fred Pretz durchführte. Ausgezeichnet wurden: Matthias Woitok, Günter Kimmling, Jutta Weyand und Siegfried Wegener (alle bronzene SBR-Ehrennadel), Norbert Grundhöfer und Heinz Winden (beide bronzene LSB-Ehrennadel); Claudia Hardy, Werner Feltes, Egon Thull (alle silberne SBR-Ehrennadel); Klaus Steffen und Bernd Münchgesang (beide goldene SBR-Ehrennadel).

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