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17.02.2009 Integration durch Sport bleibt eine Zukunftsaufgabe Ministerpräsident Kurt Beck informierte sich in Koblenz über ein Projekt der Sportjugend Hoher
Besuch im Koblenzer Haus des Sportes: Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident
Kurt Beck informierte sich am vergangenen Montag über das Projekt der
Sportjugend Rheinland-Pfalz „Integration durch Sport“.Begrüßt wurde Beck vom Hausherr, dem Präsidenten des Sportbundes Rheinland, Fred Pretz, der gleichzeitig auch als Vizepräsident des Landessportbundes an dem Gespräch mit Vereinen teilnahm. Vertreter so genannter Stützpunktvereine „Integration durch Sport“ gaben einen Einblick in ihre mühsame und zeitintensive Arbeit mit Jugendlichen, die zu großen Teilen sozial benachteiligt und oftmals mit Migrationshintergrund eine sportliche und soziale Heimat im Sportverein gefunden haben. „Ihre Arbeit ist nicht hoch genug einzuschätzen und sehr wertvoll für unsere Gesellschaft“, sagte Beck nach der eineinhalbstündigen Diskussion. SBR-Präsident Pretz hob die Bedeutung des Sportes insgesamt für eine funktionierende Gesellschaft hervor. „Der Sport ist wie kaum ein anderer Bereich gelebte Integration“, sagte Pretz. Fehlende
Gelder über die Projektförderung hinaus, unzureichende Hallenkapazitäten
und mangelnde Kooperationsbereitschaft der Kommunen waren nur einige
Probleme, die die Vereinsvertreter, unter ihnen auch viele Jugendliche, zur
Sprache brachten. Beck und Pretz wollen sich nun dafür einsetzen, dass in
den jeweiligen Schwerpunktregionen Sport und Kommunen zusammengeführt
werden, damit die Integrationsarbeit der Sportvereine weiter Früchte tragen
kann. Für den Ministerpräsidenten steht eine weitere Förderung des
Projektes „Integration durch Sport“ außer Frage: „Ich werde mich auf
Landes- und auch auf Bundesebene dafür einsetzen, dass ´Integration durch
Sport´ zumindest im gleichen Umfang wie bisher unterstützt wird“, sagte
Beck.
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