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28.06.2010


Betriebe machen „laufend“ mobil

münz-firmenlauf mit mehr als 11.000 Teilnehmern vor prächtiger Kulisse


Bunter und prächtiger hätte die Kulisse nicht sein können. Die Rheinau auf dem Koblenzer Oberwerth war über Stunden fest in der Hand des Sports. Weit mehr als 11.000 Läuferinnen und Läufer standen aufgereiht auf dem harten Asphalt und den Rheinwiesen, als der Präsident des Sportbundes Rheinland, Fred Pretz, den Startschuss zum 7. münz firmenlauf gab. Für die alten Hasen unter den Firmenläufern war es ein ungewohntes Umfeld. Sowohl der Startbereich als auch der 5-Kilometer-Rundkurs mussten wegen der Buga-Bauarbeiten in den Süden der Rhein-Mosel-Stadt verlegt werden. „Eine tolle Umgebung und eine prima Laufstrecke“, befanden die meisten der Läuferinnen und Läufer aus den Betrieben und Unternehmen des Großraums Koblenz.

Organisator Bernhard Münz hat zweifellos mit dem 7. münz firmenlauf die Erfolgsgeschichte der Großveranstaltung fortgeschrieben. Er ließ sich mit seinem Team wegen der Buga-Baustellen nicht stoppen suchte mit Erfolg nach Alternativen. „Mit dem Oberwerth haben wir einen Glückstreffer gelandet“, sagte Münz erleichtert und stolz zugleich, nachdem er rund eine Stunde nach dem ersten Startschuss die letzte Läufergruppe auf die Strecke geschickt hatte. Auch die Einteilung der Läuferinnen und Läufer nach Leistungsgruppen erwies sich als die richtige Entscheidung. Keine Gedränge am Start und auf der Stecke machten es möglich, dass trotzt der etwas längeren Distanz (5,3 Kilometer anstatt 5 Kilometer) die Zeit des Vorjahres unterboten wurde. Bei den Männern siegte der Gewinner aus 2009 Christian Schmitz in 15: 36 Minuten, bei den Frauen kam Rieke Wald mit 19:58 Minuten als erste über die Ziellinie. Als Team erwies sich die Debeka-Gruppe mit 350 Teilnehmern als unschlagbar. Bei herrlichem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen stand anschließend dem „größten Betriebsfest von Rheinland-Pfalz “ nichts mehr im Wege. Zwischen weißen Zelten auf grüner Wiese und unter azurblauem Himmel war die Rheinau noch bis in den späten Abend dicht bevölkert. „Teambuilding durch den Sport und nach dem Sport“: Diese Investition sollte sich am Ende für alle gelohnt haben.

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