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21.06.2010 Eindrucksvoll im Amt bestätigt Fred Pretz bleibt Präsident des Sportbundes Rheinland – Gerd Heidger mit Goldener Ehrennadel und Herrmann Höfer-Preis ausgezeichnet Mit einem Traumergebnis ist Fred Pretz als Präsident des Sportbundes Rheinland für weitere vier Jahre im Amt bestätigt worden. Bei der Mitgliederversammlung in Lahnstein erhielt der 50-Jährige 548 von 550 zu vergebenden Stimmen. Zuvor hatte Pretz die Vertreter der Vereine und Fachverbände auf künftige Herausforderungen des organisierten Sports eingeschworen. Der demografische Wandel und die finanziellen Rahmendbedingungen waren Schwerpunkte seiner Rede. Am Ende appellierte er vor allem an die Politiker im Saal „Sparen Sie nicht am Sport, denn Sie sparen durch den Sport.“ Pretz bekannte sich ausdrücklich zur regionalen Struktur des rheinland-pfälzischen Sports. „Der Sportbund Rheinland ist nahe bei seinen Vereinen, bietet wohnortnahe Aus- und Weiterbildungen an und hat durch seine Arbeit über die Landesgrenzen hinweg Aufsehen erregt. Als ein Beispiel nannte Pretz den 2. Koblenzer Sportkongress mit mehr als 800 Teilnehmern. „Der Kongress gab wichtige Impulse für die Sportentwicklung, die wir in unserer Arbeit umsetzen werden und weiter verfolgen müssen“, sagte der Präsident. Für den Leistungssport im Land verlangte Pretz von Seiten des Landessportbundes Konzepte und Rahmenbedingungen, die den Athleten verlässliche Perspektiven bieten müssten. Einstimmig verabschiedete die Versammlung den Hauhaltsplan 2010 mit einem Gesamtvolumen von 7,83 Millionen Euro. „Gekürzte Landeszuweisungen können wir nur durch Mehreinnahmen von Lotto Rheinland-Pfalz kompensieren“, sagte Schatzmeister Fritz Langenhorst. Was Langenhorst mit Zahlen belegte, kommentierte Pretz so: „Ohne Lotto Rheinland-Pfalz wäre der organisierte Sport nicht überlebensfähig.“ Eine Reihe von Satzungsänderungen, mit dem Ziel auf aktuelle Entwicklungen effizient reagieren zu können, wurden von der Versammlung einmütig angenommen. Mit deutlicher Mehrheit abgelehnt wurde ein Antrag des Handballverbandes Rheinland, wonach die Fachverbände einen Sitz im SBR-Präsidium erhalten sollten. Mit überwältigendem Vertrauen wurde fast das komplette Präsidium im Amt bestätigt. Lediglich Gerd Heidger schied aus dem Amt. An seine Stelle wurde Hermann Kleber (Mendig) gewählt. Für seine Verdienste um den Sport wurde Heidger mit der Goldenen SBR-Ehrennadel sowie dem Hermann-Höfer-Preis ausgezeichnet. Dem SBR-Präsidium gehören nunmehr an: Präsident Fred Pretz mit den Vizepräsidenten Fritz Langenhorst (Finanzen und Personal), Walter Desch (Öffentlichkeitsarbeit, Marketing, Sportentwicklung), Monika Sauer (Breiten- und Freizeitsport), Günter Berg (Aus- und Fortbildung), Hermann Kleber (Vereinsförderung und -beratung), Hans-Dieter Heußlein (Rechts- und Satzungsfragen), Claudia Altwasser (Frau im Sport), Rolf Müller (Sportjugend) sowie Martin Weinitschke (Geschäftsführer).
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