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30.03.2009




Lotto-Kunstpreis sucht Prosa und Lyrik zum Thema „Helfen“

Preisgelder in Höhe von 15.000 Euro - Ministerpräsident Kurt Beck ist Schirmherr

Der zwölfte Kunstpreis von Lotto Rheinland-Pfalz hat sich in diesem Jahr einem sozialen Thema verschrieben: Unter dem Motto „Helfen“ sucht das Glücksspielunternehmen aus Koblenz Kurzgeschichten und Lyrik gegen das Wegschauen. Dabei winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 15.000 Euro. Schirmherr des Kunstpreises ist – wie schon in vergangenen Jahren – der rheinland-pfälzische Ministerpräsident Kurt Beck.

Selten wurde der Kunstpreis von Lotto Rheinland-Pfalz in seiner nunmehr zwanzigjährigen Geschichte unter ein Motto gestellt, das so unmittelbar einleuchtet wie das Thema „Helfen“ in der diesjährigen Ausschreibung.

„Helfen“ ist ein Wort, das zwar kaum einer weiteren Erläuterung bedarf, dennoch ist es alles andere als eindeutig. Im Gegenteil – der Begriff „Helfen“ ist sehr facettenreich, findet in unzähligen Zusammenhängen vielfältige Verwendung und durchzieht nahezu alle Bereiche des menschlichen Lebens. „Helfen“ war immer ein aktuelles Thema. Das gilt nicht nur für unsere Zeit, sondern auch für Vergangenheit und Zukunft. „Helfen“ ist zeitlos und über alle Epochen hinweg in den Köpfen, in den Herzen und in der literarischen ebenso wie alltäglichen Sprache der Menschen omnipräsent.

„Wir hoffen, dass die Texte des Kunstpreises 2009 von Lotto Rheinland-Pfalz viele Facetten des Helfens präsentieren und so dazu beitragen, dass seine existenzielle Bedeutung für ein lebendiges Zusammenleben in der Gesellschaft größere Aufmerksamkeit findet“, sagt Lotto-Geschäftsführer Hans-Peter Schössler.

Damit auch bei diesem Kunstpreis wieder Werke mit hohem Niveau ausgewählt werden, hat Lotto Rheinland-Pfalz eine hochkarätige und fachkundige Jury zusammengestellt. Unter der Leitung von Schwester Dr. Lea Ackermann (Vorsitzende der Hilfsorganisation SOLWODI e.V.) sind Abt Benedikt Müntnich von der Abtei Maria Laach, Professor Wolfgang Düsing (Literaturwissenschaftler an der Universität Mainz), SWR-Moderator Holger Wienpahl, Christoph Habermann (Staatsekretär im Sozialministerium) sowie Dieter Noppenberger (Vorsitzender der Lotto-Gesellschafterversammlung) mit dabei.

Von den Preisen im Gesamtwert von 15.000 Euro vergibt Lotto Rheinland-Pfalz für den ersten Preis 5.000, für den zweiten Preis 3.500, den dritten Preis 2.500 €, den vierten Preis 1.000 und den fünften bis zehnten Preis je 500 Euro. Die Jury des Kunstpreises entscheidet bis September 2009 über die Preisträger und darüber, welche Geschichten in eine Anthologie übernommen werden, die bei der Preisverleihung der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Die Preisverleihung erfolgt Ende des Jahres im Rahmen eines Festaktes.

Bewerbungsschluss ist der 31. Mai 2009. Teilnahmeberechtigt sind alle Autorinnen und Autoren, die in Rheinland-Pfalz leben oder geboren sind und mindestens 18 Jahre alt sind. Je Bewerbung werden bis zu drei verschiedene Beiträge zugelassen.

Weitere Infos unter www.lotto-rlp.de/kunstpreis oder per E-Mail unter kunstpreis@lotto-rlp.de.

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