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20.08.2010 Landespräventionstag
„Initiativ gegen Rechts – Handlungsmöglichkeiten und Ansätze“Der Rechtsextremismus bleibt angesichts der ihm zugrunde liegenden menschenverachtenden Weltanschauung und dem Treiben der Rechtsextremisten eine zentrale Herausforderung für die Zivilgesellschaft. Das
rechtsextremistische Personenpotenzial in Rheinland-Pfalz hat zwar
abgenommen, ihre Akteure zeigen sich jedoch aktionistischer, aggressiver und
wandlungsfähiger. Dies dokumentiert insbesondere die in Rheinland-Pfalz im
Jahr 2009 gestiegene Zahl rechtsextremistisch motivierter Gewalttaten –
mit einem Schwerpunkt bei den Körperverletzungsdelikten. Solche Taten
gedeihen in einem Klima von Hass und Menschenverachtung. Der Blick richtet
sich vor allem auf die unvermindert rassistische, antisemitische und
demokratiefeindliche Hetze der „Nationaldemokratischen Partei
Deutschlands“ (NPD). In diesen Kontext gehört auch die Ausrichtung des diesjährigen Landespräventionstages „Initiativ gegen Rechts – Handlungsmöglichkeiten und Ansätze“, am 20. September in Bitburg. Er bietet mit zahlreichen Fachvorträgen und Projektvorstellungen Gelegenheit vielfältige Initiativen kennen zu lernen, die sich dem Themenfeld „Rechtsextremismus“ angenommen haben. Aber nicht nur an die Kommunen richtet sich das Angebot an diesem Tag, auch Pädagoginnen und Pädagogen werden, mittels einer medienpädagogischen Fortbildung, Möglichkeiten aufgezeigt, diesen Themenbereich im Rahmen der Lehrpläne in die schulische Arbeit einzubinden. Zudem bietet, parallel zu der Veranstaltung in der Stadthalle, ein Schulaktionstag Schülerinnen und Schülern Gelegenheit zur Diskussion mit einem Zeitzeugen und zum Besuch eines abwechslungsreichen Informationsprogramms. Anmeldung bis zum 10.09.2010 unter kriminalpraevention@ism.polizei.rlp.de
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