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19.03.2009


„Sophie von La Roche-Preis“ für Nachwuchsjournalisten
Ausschreibung für Koblenzer Journalistenpreis beginnt

Der Koblenzer Presseclub schreibt erstmals den „Sophie von La Roche-Preis“ für Nachwuchsjournalisten aus. Der mit 5.000 € dotierte Preis wird für journalistische Beiträge mit einem Bezug zur Region, an junge Journalisten, Redakteure und Volontäre verliehen. Journalistische Professionalität, Kreativität und sorgfältige Recherche stehen im Fokus der Bewertung. Während eine Pressekonferenz im Rheinmuseum in Koblenz-Ehrenbreitstein gab der Vorstand des Presseclubs die Modalitäten bekannt.

Bewerben können sich junge Journalisten und Redakteure, die das 31. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Für den Preis können publizierte Beiträge aus den Bereichen Print, Rundfunk, Fernsehen und Online eingesandt werden. Neben der journalistischen Qualität bewertet die Jury unter anderem Aktualität, Kreativität, Rechercheaufwand, Umsetzung der journalistischen Form und den persönlichen Stil. „Mit dem Sophie von La Roche-Preis für Nachwuchsjournalisten will der Presseclub die fundierte journalistische Ausbildung des Nachwuchses würdigen und fördern“, erklärt der Vorsitzende des Koblenzer Presseclubs, Kai-Thomas Willig, der auch Mitglied der Jury ist.

Der Beitrag muss im Zeitraum vom 01. August 2007 bis 30. Juli 2009 in einem öffentlich zugänglichen Medium publiziert worden sein. Einsendeschluss ist der 10. August 2009. Die Ausschreibungskriterien können sowohl beim Koblenzer Presseclub, als auch auf dessen Homepage www.koblenzer-presseclub.de eingesehen werden. Mitglieder der siebenköpfigen Jury sind Staatssekretär Prof. Dr. Joachim Hofmann-Göttig, Beigeordneter Detlef Knopp, Barbara Harnischfeger, SWR, Horst Schilling, ehemals Rhein-Zeitung, Kai-Thomas Willig, Super Sonntag, Stefan Schmitt, ddp, und Claudia Hoffmann, Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz. Die Preisträger werden bei einem Festakt Ende Oktober 2009 öffentlich geehrt.

Der Koblenzer Presseclub ist ein Zusammenschluss von ausgebildeten oder in der berufsspezifischen Ausbildung befindlichen Journalisten, Leitern und Mitarbeitern von Pressestellen und Freien Journalisten. Ziel des Clubs ist unter anderem der kollegiale Meinungsaustausch ebenso wie die Beratung und Betreuung des journalistischen Nachwuchses.

Sophie von La Roche (1730-1807) unterhielt von 1771 bis 1780 in Ehrenbreitstein einen literarischen Salon, den Goethe in „Dichtung und Wahrheit“ erwähnte. Unter den Besuchern waren auch Basedow, Heinse, die Brüder Jacobi und Lavater.

Sie war die erste Herausgeberin einer deutschen Frauenzeitschrift mit dem Titel „Pomona für Teutschlands Töchter". La Roche war Großmutter von Bettina von Arnim und Clemens Brentano.

Ausschreibung „Sophie von La Roche-Preis“ (PDF-Datei, 93 KB)

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