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07.10.2011 Welche Auswirkungen dies
bereits konkret in 2011 für die Fachverbände und Sportvereine hat, konnte
Fischer aus erster Hand erfahren. Sportgeräteschüsse für die Vereine
werden deutlich reduziert, ebenso die Unterstützung kleiner Baumaßnahmen
und die Bezuschussung von Veranstaltungen. Auch die Pauschale für Übungsleiter
und Zuschüsse für Anschaffung
von Notfallgeräten für Koronasportgruppen können nicht mehr im bisherigen
Umfang gewährt werden. Tatsächlich sind die
Auswirkungen der Sparmaßnahmen für die Vereine und Verbände dramatischer,
als dies in der Zahl 5,71 Prozent zum Ausdruck kommt. Denn ein Großteil der
Ausgaben im Haushalt des Sportbundes -
wie zum Beispiel für Personal, Miete, Energie, etc -
sind Fixkosten, an denen nicht unmittelbar gespart werden kann. So müssen
zum großen Teil die übrigen Leistungen an die Vereine und Verbände überproportional
reduziert oder gar gestrichen werden. Die Folge unter anderem: Gelder für
neue Baumaßnahmen können nicht mehr bewilligt, der Sanierungsstau bei den Sportstätten
wird zunehmen. Einige Mitglieder des SBR-Hauptausschusses sehen daher
das zusätzliche Engagement des Sportes auf Ebene der Gesundheits- und
Sozialpolitik gefährdet. „Wir müssen uns auf saure Zeiten einstellen“, sagte denn auch SBR-Präsident Fred Pretz, der wiederholt das Vorgehen des Landes bei der nochmaligen Kürzung der Landesmittel kritisierte. „Das wurde uns einfach schriftlich mitgeteilt. Das werden wir auch in Zukunft nicht widerspruchslos hinnehmen.“ In Gesprächen mit dem Land habe man sich in einem ersten Schritt darauf verständigen können, die Kürzungen in den kommenden drei Jahren zumindest nicht zu erhöhen. Eine Arbeitsgruppe werde nun konkrete Vorschläge für die weitere Positionierung des Sportes bei Verhandlungen mit dem Land erarbeiten.
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