11.03.2010
Mit
„Doppel-Pass“ in die Vorstandsetage
Sportbund Rheinland qualifizierte junge Frauen für Führungspositionen im
Sport
Das
Qualifizierungsprogramm des Sportbundes Rheinland für junge aufstrebende
Frauen im organisierten Sport ist erfolgreich beendet worden. Unter dem
Namen „Doppelpass“ haben sich die Teilnehmerinnen der Ausbildung das nötige
Rüstzeug erworben, um Führungspositionen in Vereinen oder Verbänden
anzustreben und auszuüben.
Das
Besondere an der Ausbildung mit dem Titel „Doppel-Pass“: Während der 15
Monate wurden die jungen Frauen (Mentees) von erfahrenen „Kolleginnen“
(Mentorinnen) begleitet, unterstützt und dabei auch mit wichtigen Gremien
und Entscheidungsträgern im Sport bekannt und vertraut gemacht. „Ihr alle
habt Großartiges geleistet. Der Weg war zwar nicht immer einfach. Aber das
überaus positive Ergebnis macht Mut, die Ausbildung auch weiterhin
anzubieten“, sagte die Leiterin des Projektes, Claudia Altwasser (SBR-Präsidiumsmitglied
„Frau im Sport“); bei der Zertifikatsverleihung im Koblenzer Haus des
Sportes. Das Führungstraining umfasste rund 80 Stunden über mehrere
Wochenenden verteilt. So wurden die Mentees unter
anderem intensiv in den Bereichen Organisationsstrukturen des Sportes,
Kommunikation und Rhetorik sowie Öffentlichkeitsarbeit und Selbstmanagement
geschult. Außerdem mussten sich Mentee und Mentorin verpflichten,
Vorstandssitzungen, Mitgliederversammlungen und weitere öffentliche Termine
des organisierten Sportes zu besuchen. Beeindruckt von Umfang und Qualität
der Ausbildungsinhalte zeigte sich auch SBR-Vizepräsident Walter Desch.
„Das, was Sie während der 15 Monate gelernt haben, kommt Ihnen nicht nur
bei Ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit im Sport, sondern auch in anderen
Lebensbereichen zugute“, sagte Desch. Außerdem ermögliche es der Sport
wie kaum eine andere Organisation, auch in jungen Jahren Verantwortung in
gehobenen Positionen zu übernehmen. „Ich kann Sie nur ermutigen, den nun
eingeschlagenen Weg auch weiterhin konsequent zu verfolgen“, sagte Desch.
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