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11.02.2011


Das Sportabzeichen wird geliftet
BARMER GEK unterstützt weiterhin Schulsportabzeichen – Kooperationsvertrag unterzeichnet

Auch in diesem Jahr wird der Sportabzeichenwettbewerb an rheinland-pfälzischen Schulen in bewährter Weise durchgeführt. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten jetzt die Vizepräsidentin des Sportbundes Rheinland, Monika Sauer (für den Landessporthund Rheinland-Pfalz), Dr. Richard Hartmann (Abteilungsleiter im rheinland-pfälzischen Bildungsministerium) sowie Friedhelm Ochs (Landesgeschäftsführer der BARMER GEK Rheinland-Pfalz/Saarland) in der Hauptgeschäftsstelle von Lotto Rheinland-Pfalz in Koblenz.

 


Unterzeichneten den Kooperations-
vertrag zum Schulsportabzeichen (v.r.): Friedhelm Ochs (BARMER GEK), Monika Sauer (Sportbund Rheinland) und Dr. Richard Hartmann (Bildungsministerium).
Die BARMER GEK unterstützt den Sportabzeichen-Wettbewerb der Schulen bereits seit 16 Jahren. „Prävention und Gesundheitsförderung liegen uns am Herzen“, begründet Landesgeschäftsführer Friedhelm Ochs das Engagement der Krankenkasse. „Schließlich ist Sport das beste Rostschutzmittel für eine eiserne Gesundheit.“ Monika Sauer hob die  Tradition des Deutschen Sportabzeichens hervor, das  2013 seinen 100. Geburtstag feiert. Bis dahin soll eine Projektgruppe des DOSB die Reform des ältesten deutschen Sportordens abgeschlossen haben. Schon jetzt steht fest: Der Name Deutsches Sportabzeichen wird weitergeführt. Der Nachweis der Schwimmfähigkeit bleibt für den Erwerb des Abzeichens, das es weiterhin in Gold, Silber und Bronze geben wird, obligatorisch.

Die Neuerung sieht unter anderem eine Beschränkung auf vier Disziplingruppen vor: Schwimmen, Leichtathletik, Turnen und Radfahren. Damit werden die vier motorischen Grundfähigkeiten Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination abgedeckt. Die Spitzenverbände und die Sportverbände mit besonderen Aufgaben können über eigene bzw. sportartspezifische Leistungsabzeichen am System des Deutschen Sportabzeichens partizipieren.

Einen weiteren Impuls – insbesondere für das Sportabzeichen in der Schule – wird die Konzeption auch mit sich bringen: Denn die Anzahl der Altersklassen wird im Bereich der Kinder erweitert. So können zukünftig auch Kinder im Alter zwischen sechs und sieben Jahren die Prüfung zum Deutschen Sportabzeichen ablegen.

Richard Hartmann, Abteilungsleiter im Mainzer Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur ist überzeugt, dass Schule und Sport zusammengehören: „Angesichts der wachsenden Bewegungsarmut müssen wir versuchen, mit einem attraktiven Angebot möglichst viele Kinder und Jugendliche für lebenslange Bewegung zu gewinnen.“

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