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![]() Eine anschauliche Demonstration: Schon einfache Übungen wirken sich auf Konzentration und Koordination aus. |
Nach Angaben von Frank Nieder (Deutsche Sporthochschule Köln) sind in der Altersgruppe der 80 bis 84-Jährigen bereits 13,3 Prozent und in der Altersgruppe der 85 bis 89-Jährigen 23 Prozent an einer Demenz erkrankt. Von den Über- 90-Jährigen sind es weit mehr als ein Drittel. Nieder, der an der Sporthochschule Köln das Projekt „fit für 100“ betreut, stellte anschaulich die Effekte körperlich-sportlicher Aktivität im Alter dar. So kann bei regelmäßigem Training das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung um bis zu 25 Prozent und das Infarktrisiko um circa 20 Prozent gesenkt werden. Auch das Gehirn „profitiert“ durch das regelmäßige körperliche Training. „Sportlich aktive Personen erkranken nachweislich seltener an der Alzheimer Demenz als inaktive Personen“, sagt Nieder. |
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Neuste
Studien belegten sogar, dass durch körperliches Training die kognitiven
Leistungen beim demenzerkrankten Menschen verbessert werden könne. „Wird
das sportliche Training allerdings unterbrochen oder beendet, gehen die
positiven Effekte schnell verloren“, sagt der Sportwissenschaftler. Nieder
plädiert ausdrücklich dafür, dass Menschen „im dritten und vierten
Alter“ regelmäßig Sport treiben. Bereits in der ersten Phase des
Projektes „fit für 100“ hätte bei allen Probanten ein Kraftzuwachs
erzielt werden können. „Wohlbefinden, Stolz und Freude wurden erlebt und
gezeigt“, berichtet Nieder.
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