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05.12.2008


Hand in Hand für Tobias und andere!

Tobias  ist lebensbedrohlich an Leukämie erkrankt. Nur eine Stammzelltransplantation kann das Leben des 22-Jährigen aus Gödenroth retten.
Wir suchen dringend Spender.

am Sonntag, 14. Dezember 2008, 10 bis 16 Uhr
im Jugendheim Beltheim, Lehnenstraße, 56290 Beltheim



So werden Sie potenzieller Lebensspender
Voraussetzungen sind, dass Sie zwischen 18 und 55 Jahre alt und bei guter Gesundheit sind.
Mit einem Bluttest (nur 5 ml) werden erste Gewebemerkmale bestimmt. Zeigen  diese eine Übereinstimmung mit denen eines Patienten, folgen weitere Tests - Ihr Einverständnis vorausgesetzt. Die Stammzellen befinden sich in hoher Anzahl im Knochenmark (nicht Rückenmark!) des Beckenkamms. Werden Sie aufgrund der Tests als einer der wenigen ermittelt, die vielleicht Leben retten können, gibt es zwei verschiedene Verfahren, Stammzellen zu spenden.

Die periphere Stammzellentnahme
Dem Spender wird über 5 Tage ein körpereigener, hormonähnlicher Stoff (Wachstumsfaktor G-CSF) verabreicht. Dieses Medikament regt die Produktion der Stammzellen an, die dann über ein spezielles   Verfahren direkt aus dem Blut gewonnen werden.
Ein stationärer Aufenthalt ist nicht notwendig. Dieses Verfahren wird bei DKMS-Spendern seit 1996 angewandt. Nach heutigem Stand der Forschung wird das Risiko der Langzeitnebenwirkungen als gering eingeschätzt. Während der Einnahme des Medikamentes können grippeähnliche Symptome auftreten.

Die Knochenmarkentnahme
Zur Knochenmarkentnahme verbleibt der Spender für 2-3 Tage im Krankenhaus. Unter Vollnarkose werden ihm aus dem Beckenknochen ca. 5% des Knochenmarks entnommen und   dem Patienten übertragen. Beim Spender bildet sich das Knochenmark innerhalb von 2 Wochen vollständig nach. Nach der Entnahme kann für ein paar Tage ein lokaler Wundschmerz bestehen. Das Risiko beschränkt sich bei dieser Methode auf das übliche Narkoserisiko.Die Entscheidung, welches Verfahren zur Stammzellgewinnung beim Spender angewandt wird, richtet sich nach den Belangen des Patienten. Nach Möglichkeit wird aber auf die Wünsche des Spenders Rücksicht genommen. Bei beiden Verfahren werden der Verdienstausfall und alle anderen Kosten des Spenders von der Krankenkasse des Patienten übernommen.

Unterstützen Sie mit einer Geldspende.
Geldspende: Die Registrierung eines Lebensspenders kostet die DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei 50 Euro. Aufgrund des Sozialgesetzbuches ist es den Krankenkassen nicht möglich, die Kosten der Ersttypisierung zu bezahlen. Sie können Ihre eigene Registrierung oder die eines anderen finanziell vor Ort unterstützen - die Registrierung ist allerdings nicht an die 50 Euro gebunden!

Weitere Infos unter www.hilfe-fuer-tobi.de

 

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