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10.11.2008




Kreative Jugendkonzepte überzeugten die Jury
Habscheider Sportverein fährt zum Bundesfinale „Sterne des Sports“  nach Berlin

Große Freude beim Habscheider Sportverein: Bei der Preisverleihung „Sterne des Sports“ in Silber im Kölner Olympiamuseum belegte der Verein den ersten Platz und wird damit beim Bundesfinale „Sterne des Sports“ in Berlin das Rheinland vertreten. Den zweiten Platz belegte der FSV Trier Tarforst gefolgt von der Handball-Spielgemeinschaft Kastellaun Simmern.


Strahlende Gesichter beim Gewinner. Der Habscheider Sportverein darf sich auf eine Reise nach Berlin zum Bundesfinale „Sterne des Sportes“ freuen.
Alle drei Vereine überzeugten die Jury mit ihren innovativen, kreativen und nachhaltigen Konzepten vor allem im Jugendbereich. „Gemeinsam für ein starkes Europa“: Unter diesem Titel stand das Projekt des Siegervereins. Mit unterschiedlichsten sportlichen Aktionen - unter anderem einer Europatournee - wurde der europäische Gedanke über Jahre hinweg immer wieder zur Schau gestellt. Die Geschäftsführerin des Vereins, Ilona Heck, zeigte sich bei der Verleihung in Köln, bei der weit über 100 Gäste anwesend waren, überglücklich: „Wir sind sehr stolz auf den Preis, er ist vor allem Ansporn, auf diesem Gebiet weiter zu machen. Wir haben den Vorstand vor fünf Jahren erst einmal von der Idee überzeugen müssen, das war nicht so einfach. Kompliment an unsere Jugendlichen im Verein. Die haben ihre eigenen Ideen entwickelt, das Programm selbst erstellt und alles selber organisiert.“



Der Wettbewerb „Sterne des Sports“, der  vom Deutschen und Olympischen Sportbund und den Volks- und Raiffeisenbanken durchgeführt wird, hat mittlerweile einen großen Stellenwert im organisierten Sport. So nahm auch in diesem Jahr der nordrhein-westfälische Innenminister, Dr. Ingo Wolf, die Preisverleihung vor. Als Vertreterin des Spitzensportes war diesmal die Hockey-Olympiasiegerin von 2004 und die Olympia-Vierte von Peking, Marion Rodewald, anwesend.

SBR-Präsident Fred Pretz nutze im Gespräch mit Moderatorin Sabine Hartelt (WDR) die Gelegenheit, auf die große gesellschaftliche Verantwortung der  Sportvereine im Hinblick auf die Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen hinzuweisen. Pretz: „Es fallen heutzutage immer weniger Kinder von den Bäumen als in früheren Zeiten. Aber nicht weil es weniger Bäume gibt, sondern weil die Kinder erst gar nicht mehr in der Lage sind, auf die Bäume zu klettern.“ Für die Sportvereine bedeute dies vor allem „zeitgemäße Angebote für Kinder und Jugendlichen zu schaffen. Wir müssen sie vor Ort abholen.“ Nach den Worten von Pretz gilt es für die Sportvereine „Begeisterung für die Bewegung zu entfachen, –sowohl bei der Generation 50 plus als auch bei der Generation Playstation.“

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