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6.02.2008

Eine Lanze für die Sportvereine gebrochen

Bundeskanzlerin Angela Merkel zeichnete SBR-Vereine beim Bundesfinale „Sterne des Sportes“ aus

Nur strahlende Gesichter gab´s beim Bundesentscheid  „Sterne des Sportes“ in der Bundeshauptstadt Berlin. Waren doch alle 15 Finalisten unter dem olympischen Motto „Dabei sein ist alles“ an die Spree gereist. So reichte es zwar für die Vereine des Sportbundes Rheinland, die DJK Rheinwacht Oberwesel und den Fußballverein „Rheingold“ Rübenach, nicht für einen Platz unter den ersten Drei, doch die Genugtuung über das Erreichen des Endausscheides stand allen Verantwortlichen ins Gesicht geschrieben.


Stolz präsentiert die Delegation aus Oberwesel die Vereinsfahne (v.l.): Christoph Neubauer (Volksbank Boppard, Vorstand), Claudia Bock (Volksbank Boppard, Öffentlichkeitsarbeit), Tina Castor (DJK Oberwesel, Abteilungsleiterin Gesundheitssport), Wolfgang Friedsam (DJK Oberwesel, 1. Vorsitzender), Carola Bublies (DJK Oberwesel, Leiterin Primarprävention im Elementarbereich), Ulrich Bublies (DJK Oberwesel, Sportentwicklung), Martin Weinitschke (SBR-Geschäftsführer) und Volker Monnerjahn (Präsident des DJK-Sportverbandes).
Strahlende Gesichter beim FV „Rheingold“ Rübenach nach der Preisverleihung (v.l): Dr. Thomas Bach (Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes), Theodor Winkelmann (Vorstandsvorsitzender der Volksbank Koblenz Mittelrhein eG), Dr. Angela Merkel (Bundeskanzlerin), Manfred Kailing (Vorsitzender des FV „Rheingold“ Rübenach) und Dr. Christopher Pleister (Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken).

„Für uns ist es eine große Ehre in Berlin dabei gewesen zu sein“, sagte DJK-Vorsitzender Wolfgang Friedsam, der in Berlin das DJK-Konzept „Mehr Lebensqualität durch Sport präsentierte. „Wir möchten sowohl unsere Vereinsmitglieder als auch breite Schichten der Bevölkerung für die aktive Förderung ihrer Gesundheit sensibilisieren“, sagte Friedsam. Der Vorsitzende des FV Rheingold Rübenach, Manfred Kailing, stellte in Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel die Ziele der Jugendstiftung seines Vereines vor: „Wir wollen Jugendliche nicht nur sportlich bewegen, sondern sie auch für ein soziales Engagement gewinnen“, sagte Kailing. So verfolgt die Jugendstiftung unter anderem das Ziel die Integration ausländischer Mitbürger zu fördern.

Bundeskanzlerin Angela Merkel brach bei der Preisverleihung eine Lanze für die Sportvereine und würdigte die Arbeit der vielen ehrenamtlichen Helfer: „Der Beitrag des organisierten Sports für den gesellschaftlichen Zusammenhalt ist von unschätzbarem Wert“, sagte die Kanzlerin, die aber auch Spitzenathleten ihre Hochachtung zollte und dies angesichts eigener Erfahrung mit dem Skilanglauf: „Die Auseinadersetzung mit der Endlichkeit der eigenen Kräfte führt zu Demut gegenüber dem, was Spitzensportler leisten.“

Der Geschäftsführer des Sportbundes Rheinland, Martin Weinitscke, der in Vertretung von SBR-Präsident Fred Pretz bei der Preisverleihung anwesend war, dankte beiden SBR-Vereinen für deren großes soziales und gesellschaftliches Engagement. „Sie sind ein leuchtendes Beispiel dafür, welche herausragende Funktionen Sportvereine in unserer Gesellschaft einnehmen“, sagte Weinitschke.

Der Wettbewerb „Sterne des Sportes“, der von den Volks- und Raiffeisenbanken und dem Deutschen Olympischen Sportbund 2004 ins Leben gerufen wurde, hat sich n den vier Jahren seines Bestehen zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt. So nahmen in 2007 mehr als 2500 Vereine aus dem gesamten Bundesgebiet an dem Wettbewerb teil. Die Bundesfinalisten sind auf regionaler Ebene (Bronzener Stern des Sportes) und Landesebene (Silberner Stern des Sportes) jeweils als Sieger hervorgegangen. Die diesjährigen Gewinner des Wettbewerbes waren der „Integrative Treff Rostock“; der behinderte und nicht behinderte Kinder gemeinsam an den Sport heranführt. Platz zwei ging an den SV Prießnitz/Elbisbach aus Sachsen, der verschiedene Tanzprojekte für Jung und Alt praktiziert. Dritter wurde schließlich der Todtglüsinger SV (Niedersachsen), der neben der Verwaltung von acht eigenen Sportanlagen einen Baggersee gekauft und für verschiedene Sportanlagen nutzbar gemacht hat.

Schon jetzt können sich Sportvereine mit ihrem Konzept über die jeweiligen Volks- und Raiffeisenbanken vor Ort für die Teilnahme am Wettbewerb „Sterne des Sports 2008“ bewerben.

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