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In diesem Zusammenhang hob Pretz die wertvolle Funktion der Sportkreisvorsitzenden hervor. „Sie sind das Bindeglied zur Basis. Sie wissen am ehesten, wo vor Ort der Schuh drückt“, sagte der SBR-Präsident. Außerdem kündigte Pretz an, weiterhin Kooperationen mit den Fachverbänden zu suchen, um gemeinsam attraktive Aus- und Fortbildungsveranstaltungen zu planen. Den Sportbund Rheinland sieht Fred Pretz gut aufgestellt, um die Herausforderungen der Zukunft zu bewältigen. „Wir haben derzeit 7500 Übungsleiter in der Bezuschussung. Das sind 30 Prozent mehr als vor sieben Jahren. Dies dokumentiert, welche hervorragende Arbeit in der Aus- und Fortbildung der Übungsleiterinnen und Übungsleiter geleistet wird“, sagte Pretz. Der Qualifizierung von Vorständen nehme sich die SBR-Management-Akademie an. Angesichts der Anforderungen, denen sich heute Vereinsvorstände gegenüber sehen, sei diese Aufgabe wichtiger denn je. „Nur gut ausgebildete Vorstandsmitglieder haben Spaß an ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Wir müssen dafür sorgen, dass diese Arbeit nicht zu einer Last wird.“ Fred Pretz appellierte an alle Vereinsvertreter, ihre Sportangebote immer wieder kritisch zu hinterfragen. Mehr denn je gelte es, die ganze Familie für den Vereinssport zu gewinnen. „Wenn man bedenkt, dass jedes vierte Kind zu dick und jedes neunte Kind adipös ist, die motorischen Grundfähigkeiten von Kindern und Jugendlichen immer mehr zurückgehen, dann erkennt man schnell, wie wichtig unsere Sportvereine für die gesunde Entwicklung einer Gesellschaft sind“, sagte Pretz. Um all diese Aufgaben zu schultern, brauche der Sport starke Partner. Dazu Pretz: „In den ersten Wochen und Monaten meiner Amtszeit habe ich schnell erkannt, wie wichtig Lotto Rheinland-Pfalz für die Finanzierbarkeit des Sportes ist. Ohne Lotto könnten wir heute keinen ausgeglichenen Haushalt verabschieden.“ SBR-Schatzmeister Fritz Langenhorst legte der Versammlung einen ausgeglichenen Etat für 2008 in Einnahmen und Ausgaben über 7,34 Millionen Euro vor. Dieser wurde einstimmig von den Delegierten angenommen. Dabei tragen die regionalen Sportbünde, wie vom Mainzer Sport- und Innenministerium gefordert mit dazu bei, ein Defizit über 420.000 Euro des Landessportbundes Rheinland-Pfalz zu decken. SBR-Präsident Pretz bezeichnete dies als einen „einmaligen Vorgang“, mit dem der Sport im Land seine „Solidarität von unten nach oben “ bekunde. Gleichzeitig mahnte Pretz ein „gemeinsames Eintreten für den Sport“ im Hinblick auf die künftige Zusammenarbeit zwischen LSB und regionalen Sportbünden an. „Dies werden wir nicht über eine Strukturdiskussion sondern über klare Kompetenz-Abgrenzungen lösen“, sagte der SBR-Präsident. Zu Beginn der Versammlung verlieh Fred Pretz den ersten Hermann Höfer-Preis an den Trierer Bürgermeister Georg Bernarding. „Wir bewahren damit unserem langjährigen Präsidenten Hermann Höfer ein ehrendes Gedenken und würdigen gleichzeitig einen Mann, der sich ganz im Sinne von Hermann Höfer für die Belange des Sportes in überdurchschnittlichem Maße einsetzt“, sagte Pretz. Die Sportlandschaft in Trier wäre ohne Georg Bernarding ärmer. Als Mann der Basis scheue der Sportdezernent keinen Konflikt, wenn es um die Zukunftsfähigkeit des Sportes gehe. Als Präsident der Trierer Sportakademie führe Bernarding die Jugend Europas zusammen. „Wir wünschen uns für den Sport mehr Menschen wie Georg Bernarding“, sagte Pretz in seiner Laudatio.zurück
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