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26.09.2008




Lotto-Elf erspielte knapp 100.000 Euro für soziale Zwecke


  • Jahresbilanz des Promi-Fußballteams  der Lotto-Stiftung
  • Zwölf Siege, 141:20 Tore und 8400 Zuschauer
  • Trainer Gutendorf: „Beste Mannschaft meiner Laufbahn“

Zwölf Spiele, zwölf Siege und dabei insgesamt 96.850 Euro für soziale Zwecke eingespielt: Die Bilanz der von Rudi Gutendorf betreuten Lotto-Elf für das Jahr 2008 kann sich wieder sehen lassen. „Das war einmal mehr eine tolle Saison mit einem überragenden Spendenergebnis. Diese Mannschaft ist mit Geld nicht zu bezahlen“, freut sich Hans-Peter Schössler, Geschäftsführer von Lotto Rheinland-Pfalz.

1999 ins Leben gerufen, hat sich das bunt gemischte Team aus ehemaligen Fußballprofis und aktiven Sportlern unter der Obhut von Trainerlegende Rudi Gutendorf auf die Fahne geschrieben, unentgeltlich für einen guten Zweck zu kicken. „Es macht immer wieder Spaß, mit dieser Truppe übers Land zu tingeln. Denn so schlagen wir zwei Fliegen mit einer Klappe: Wir erfreuen die Zuschauer und tun unheimlich viel Gutes", resümiert der Trainer-Weltenbummler. So hat sein Team in 103 Spielen schon über 770.000 Euro eingespielt.

Und das tat seine Mannschaft auch 2008: Wolfgang Overath, Horst Eckel und Co. spielten an insgesamt zwölf Orten in ganz Rheinland-Pfalz und unterstützten mit ihren Auftritten ganz unterschiedliche Projekte, die von der Lebenshilfe über die Tafel bis hin zum Kinderschutzbund reichten.

In Kamp-Bornhofen, Immendorf, Hamm, Kastellaun, Fußgönheim, Hillscheid, Gau-Odernheim, Lambertsheim, Wolfstein, Landau, Saffig und Alzheim erzielte das Team insgesamt 141 Treffer, bei nur 20 Gegentoren. Kein Wunder also, dass Rudi Gutendorf immer wieder gerne betont: „Das ist die beste Mannschaft, die ich je trainiert habe.“

Den höchsten Saisonsieg landete seine Elf beim 19:1-Erfolg in Immendorf, als harter Brocken erwies sich  dagegen die Ü 40-Auswahl von Lambertsberg/Waxweiler, wo es nur einen knappen 7:3-Sieg gab. Erfolgreichster Torschütze der Lotto-Elf war der ehemalige Stürmer und derzeitige Vorstandsvorsitzende des FCK, Stefan Kuntz, der in acht Partien gleich 29 Mal traf.

Und dass das Interesse an der Lotto-Elf auch nach neun Jahren nicht nachgelassen hat, belegen die Zuschauerzahlen: Im Schnitt wurden die Partien von 700 Zuschauern besucht, das Spiel in Kastellaun sahen sogar 1.200 Menschen. „Es ist immer wieder schön zu sehen, dass wir die Leute noch begeistern können“, freut sich auch Wolfgang Overath. Apropos Overath: Der Präsident des 1. FC Köln durfte sich gleich ein zweites Mal freuen: Zusammen mit Hans-Günter Neues und Horst Eckel feierte er sein 75. Jubiläum.

Seit 75 Spielen steht auch Rudi Gutendorf an der Seitenlinie und durfte in dieser Zeit einige Anekdoten miterleben. Immer wieder erheiternd: Um sich vor einer Auswechslung zu drücken, wechselt Horst Eckel, Weltmeister von 1954, schon einmal die Seite, um dann behaupten zu können, er habe den Trainer nicht gehört. Auf diese und ähnliche Geschichten dürfen sich die Fans der Lotto-Elf auch im nächsten Jahr freuen, wenn das Team wieder für den guten Zweck in Rheinland-Pfalz unterwegs ist.


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