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22.04.2008



Sportbund Rheinland unterstützt Kandidatur von Karin Augustin zur LSB-Präsidentin

Der Hauptausschuss des Sportbundes Rheinland (SBR) hat sich auf seiner jüngsten Sitzung einstimmig für eine Kandidatur von Karin Augustin zur Präsidentin des Landessportbundes Rheinland-Pfalz ausgesprochen. Damit folgte der Hauptausschuss einer Empfehlung des Präsidiums des Sportbundes Rheinland. Der Hauptausschuss des Sportbundes Rheinland ist das zweithöchste Gremium des Dachverbandes nach der Mitgliederversammlung und besteht aus den Mitgliedern des Präsidiums, den Sportkreisvorsitzenden und den Vorsitzenden der Fachverbände.

Vor dem Votum des Hauptausschusses, das per Akklamation erfolgte, hatte Augustin ihre Ziele als künftige LSB-Präsidentin vorgestellt. Danach sieht Augustin die Arbeit der regionalen Sportbünde an der Basis als Voraussetzung für einen erfolgreich agierenden Landessportbund. Augustin, die derzeit noch das Amt der Präsidentin des Sportbundes Rheinhessen innehat, hob dabei ausdrücklich die Selbstständigkeit der regionalen Sportbünde hervor. Für den Landessportbund gelte es hingegen, dessen „Netzwerkfunktion“ auszubauen. Zentrale Aufgabe des LSB müssten die Förderung des Leistungssportes, die Arbeit in den Gremien des Deutschen  Olympischen Sportbundes sowie die Kontaktpflege zu den Universitäten sein. Zum Verhältnis regionale Sportbünde und Landessportbund sagte Augustin: „Wir sollten künftig nicht gegeneinander arbeiten sondern einander zuarbeiten.“ Augustin kündigte an, im Falle einer Wahl zur LSB-Präsidentin ihr Amt als Präsidentin des Sportbundes Rheinhessen ruhen zu lassen. Nach Aussagen von SBR-Präsident Fred Pretz ist Augustin damit einer Forderung des Präsidiums des Sportbundes Rheinland nachgekommen. Die Mitgliederversammlung des Landessportbundes findet am 14. Juni in Bingen statt.

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