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7.11.2008 Mit
„Doppel-Pass“ in die Führungsriegen stürmen Masa Cackovic, ist 17 Jahre jung, aktive Leichtathletin beim TuS Ahrweiler und trainiert dort als ausgebildete Übungsleiterin eine Kindergruppe. Anette Schiemann kommt vom TV Gladbach. Als ausgebildete Vereinsmanagerin steht sie dem Verein als erste Vorsitzende vor. Beide Frauen haben sich beim Sportbund Rheinland kennen gelernt. Eingeladen zu dem Treffen hatte SBR-Präsidiumsmitglied Claudia Altwasser, verantwortlich für „Frau im Sport“. Auf der Tagesordnung steht die Projektvorstellung „Doppel-Pass – ein Mentoring-Programm für junge Frauen im Sportbund Rheinland“. Neben
Masa Cackovic und Anette Schiemann interessieren sich noch weitere 30 Frauen
für das Projekt, das junge Frauen tauglich machen soll, Führungspositionen
im Sportverein oder gar in einem übergeordneten Verband zu übernehmen.
Ziel des Treffens ist es, fünf bis sieben Tandems - jedes bestehend einem
Mentee und einer Mentorin – zu bilden. Dabei muss die „Chemie“
zwischen beiden stimmen, denn vor ihnen liegt ein gemeinsamer Weg in der
Sportlandschaft des Rheinlandes – über 15 Monate lang. |
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![]() „Wir lassen Sie nicht im Regen stehen“, SBR-Präsidumsmitglied Claudia Altwasser leitet verantwortlich das Mentoring-Programm. |
Bei der
Vorstellung des Projektes geht Claudia Altwasser in die Offensive: Mit
„Doppel-Pass wollen wir fest gefahrene Strukturen im Sport aufbrechen.“
Es sei nicht hinzunehmen, dass Frauen in Führungspositionen des Sportes
immer noch unterrepräsentiert sind. Was liegt da näher, als junge
engagierte Frauen mit solchen Frauen in Kontakt zu bringen, die es geschafft
haben, sich in der Sportvereinslandschaft zu behaupten und erfolgreich zu
sein? Altwasser erläutert die Inhalte des Ausbildung: Zunächst müssen sich Mentee und Mentorin verpflichten, gemeinsam sechs Doppel-Pass- Workshops zu absolvieren. Hinzu kommt der gemeinsame Besuch von Veranstaltungen und Sitzungen im organisierten Sport. |
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Viele Seminare davon Anette Schiemann bereits im Rahmen ihrer Vereinsmanagerin-Ausbildung absolviert. „Du brauchst dieses Wissen, um einen Verein erfolgreich führen zu können. Mit diesem Handwerkszeug ist Dein Auftreten selbstsicher, und Du bist letztlich erfolgreicher“, sagt Anette Schiemann im Gespräch mit Masa Cackovic und fügt hinzu: „Ich freue mich, dass ich nun meine Erfahrung und mein Wissen an junge Menschen weitergeben kann.“ Rückenwind
bekommt das Mentoring-Programm auch von Karin Augustin, die es geschafft
hat, ins höchste Amt im rheinland-pfälzischen Sport gewählt zu werden.
Die LSB-Präsidentin ist bei der Projekt-Vorstellung im Koblenzer Haus des
Sportes dabei und macht den Frauen Mut: „Ein toller Schritt in die
richtige Richtung. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg auf Ihrem gemeinsamen
Weg.“ |
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