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30.10.2008 Neue Sportsendung "Sport im Rheinland": Vereine stehen im Scheinwerferlicht Sonntag, 18.45 Uhr: Es herrscht eine angespannte Ruhe in den neu geschaffenen Studios des TV Mittelrhein in Urbar. Ralf Schwoll bittet die Gäste Platz zu nehmen und erläutert kurz den geplanten Ablauf der ersten Live-Sendung „Sport im Rheinland“. Die obligatorische Klatsch-Probe darf natürlich auch nicht fehlen. Die ersten Interviewgäste von Moderator Ralf Schwoll sind der SBR-Präsident Fred Pretz und der Präsident des Fußballverbandes Rheinland, Walter Desch, der als SBR-Vizepräsident verantwortlich für Öffentlichkeitsarbeit, Marketing und Sportentwicklung zeichnet. Punkt
19 Uhr richtet sich das Scheinwerferlicht auf das Dreier-Gespann. Dabei
werfen sich Desch und Pretz die Bälle gegenseitig zu. 1.600 Spiele sind es,
die im Fußballverband während der Saison wöchentlich an- und abgepfiffen
werden“, berichtet Desch. Hinter den nackten Resultaten verbirgt sich
jedoch mehr als die Punkte, die vergeben werden. Sieg und Niederlage müssen
erlebt und verkraftet, Entscheidungen des Schiedsrichters akzeptiert werden.
Auch Mütter und Väter am
Spielfeldrand müssen begreifen lernen, dass nicht aus jedem Sprössling ein
Klose oder Podolski erwachsen kann. Die „erzieherische, soziale und
integrative Funktion des Sports“ ist es, die nach Worten von Desch mehr in
das Bewusstsein der Bevölkerung gerückt werden muss. Eine Vorlage, die
Fred Pretz gerne aufnimmt. Denn der Sport in seiner Gesamtheit wird zu größten
Teilen von denen gestemmt, die eben nicht im Scheinwerferlicht stehen, von
denen, die ihr Engagement als eine Ehrensache ansehen. „Ehrenamt macht Spaß,
schafft Erfüllung und ein gesundes Selbstwertgefühl“, so die Botschaft
von Pretz. Dazu wolle der Sportbund Rheinland mit seinen Fortbildungen für
Übungsleiter und Vereinsmanager seinen Beitrag leisten. 19.35
Uhr. die Scheinwerfer sind erloschen. Moderator Ralf Schwoll, der ebenfalls
sein Fernseh-Debüt gab, blickt in den Produktionsraum und sucht nach
Chefredakteur Christian Opitz. „Daumen hoch?“,
fragt Schwoll. Opitz antwortet: „Nicht nur Daumen hoch, beide
Daumen hoch!“ Der
TV Mittelrhein ist über Kabel und über Satellit (Astra Digital 19,2 –
Frequenz: 12246 Vertikal –Symbolrate: 27500 oder über den Suchlauf TVM/WWTV)
zu empfangen. Die Sendungen stehen auch im Internet unter |