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14.05.2008 Mini das Feld, maxi die Freude Erster rheinländischer Was vor einem Jahr anlässlich der Mendiger Cyriakus-Kirmes einen hoffnungsvollen Anfang nahm, fand am 13. Mai ein glückliches und erfolgreiches Ende: Auf dem Schulhofgelände der Pfarrer-Bechtel-Grundschule in Mendig wurde das erste Der Bolzplatz moderner Prägung ist ein Fußball-Kleinspielfeld (Maße: 13 x 20 Meter), das mit Gummigranulat verfülltem Kunststoffrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht, sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. In ganz Deutschland entstehen derzeit 1.000 solcher Spielfelder (36 davon im Bereich des Rheinlandes) mit dem Ziel, Kindern auch außerhalb des Vereinslebens den Fußball näher zu bringen. Für den Referenzplatz in Mendig hatten Bernd Krayer und Bernd Kill vom SV Eintracht Mendig einst die Weichen gestellt. Schnell war man sich mit Stadtbürgermeister Achim Diensberg und VG-Bürgermeister Jörg Lempertz einig: Die Kommunen teilten sich die Kosten für die Herrichtung und Umzäunung des Geländes, der "Die
Jugend braucht Bewegung. Da liegt es nahe, die Popularität des Fußballs
zur Realisierung dieses Zieles zu nutzen", eröffnete Lempertz bei
herrlichem Sonnenschein und strahlend blauem Himmel die Einweihungsfeier.
"Jaaaa!", schallte es aus den Kehlen von 400 Grundschülern, als
Desch danach fragte, ob ihnen denn der Platz auch gefalle. Nachdem Schülerinnen
die Gäste mit einer Rope skipping-Schau begrüßt hatten, hieß Rektor
Matthias Jaklen Ehrengast Brehme ganz herzlich willkommen. Er hob die Beidfüßigkeit
des "Roten Teufels" und WM-Elfmeterschützen hervor und
betrachtete es als eine besondere Ehre, seinen Schülern ein solches Vorbild
für die jüngere Generation präsentieren zu dürfen. Der 86-fache
Nationalspieler bezeichnete die Aktion des Das konnten anschließend zahlreiche junge Fußballer in den Trikots der ortsansässigen Vereine Grün-Weiß Mendig und SV Eintracht Mendig, die demnächst zusammen mit dem SV Ball in einer Spielgemeinschaft gemeinsam auf Torejagd gehen, eingehend testen, während sich die zum Zuschauen verurteilten Mitschüler noch am Zaun die Nase platt drückten. Keine Sorge: Demnächst dürfen sie alle mitkicken - sei es morgens als Schüler, nachmittags als Hobbyfußballer oder am Abend als Mitglied einer Mannschaft. zurück |