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21.05.2008



Rheinland-pfälzische Schüler sind beim Sportabzeichen spitze

Landessiegerehrung in Bendorf – LSB-Vizepräsident Fred Pretz zeichnete die besten Schulen aus

Die Schülerinnen und Schüler des Landes legten in 2007 insgesamt 28.940 Mal das Deutsche Sportabzeichen ab. Damit haben die Schulen den größten Anteil (54 Prozent) an dem Landesrekord von 53.993 Sportabzeichen. Mit dieser beeindruckenden Bilanz konnte der Vizepräsident des Landessportbundes, Fred Pretz, bei der Siegerehrung des Sportabzeichen-Wettbewerbes der Schulen im Bendorf aufwarten. Das Ambiente für die Preisverleihung war passend gewählt. Bevor die Urkunden im Schloss Sayn verliehen wurden, stellten die Schülerinnen und Schüler der siegreichen Schulen im neu errichteten Hochseilgarten im Bendorfer Brexbachtal ihre Fitness unter Beweis. Die offensichtlich hervorragend trainierten Pennäler scheuten keinen Schwierigkeitsgrad in der anspruchsvollen und naturnahen Bewegungslandschaft. Dabei gingen ihnen nicht nur die betreuenden Sportlehrerinnen und Sportlehrer mit gutem Beispiel voran. Fred Pretz selbst wählte die anspruchsvollste Herausforderung, das „Himalaya-Gebirge“, das erst ab 16 Jahre begangen werden darf. Ihm wollte SBR-Geschäftsführer Martin Weinitschke nicht nachstehen. Auch er absolvierte unter großem Beifall den Parcours mit Bravour.
 

Seit nunmehr 13 Jahren wird der Sportabzeichen-Wettbewerb an den rheinland-pfälzischen Schulen vom Landessportbund und den regionalen Sportbünden in Zusammenarbeit mit der Barmer Ersatzkasse und dem Mainzer Bildungsministerium durchgeführt. Die 15 Schulen, die in Bendorf mit Geld- und Sachpreisen geehrt wurden, waren zuvor als Sieger der Wettbewerbe auf der Ebene der regionalen Sportbünde Rheinland, Rheinhessen und Pfalz hervorgegangen. Eingeteilt in fünf Gruppen – ausgerichtet an der Schülerzahl der Schulen – kämpften die Jungen und Mädchen in den jeweiligen Disziplinen um Punkte.

„Mit der Teilnahme an dem Wettbewerb zeigt ihr, dass ihr Freude an der Bewegung und Freude am sportlichen Wettkampf habt. Damit kämpft ihr gleichzeitig gegen das Klischee eines Bildes von Schülern, die die meiste Zeit träge vor dem Fernseher und Computer verbringen“, sagte Fred Pretz an die Adresse der Abordnungen der siegreichen Schulen. Der Barmer Ersatzkasse dankte der LSB-Vizepräsident für deren großes finanzielles Engagement beim Sportabzeichen-Wettbewerb.  

Für den Landesgeschäftsführer der Barmer, Friedhelm Ochs, hat der Sportabzeichen-Wettbewerb mehr denn je einen präventiven Charakter: „Vor 20 Jahren war für neun von zehn Kindern ein Klimmzug kein Problem. Heute ist das Verhältnis genau umgekehrt, nur einer von zehn schafft diese Übung ohne Probleme“, sagte Ochs. Parallel dazu weise fast jeder zweite Schulanfänger Haltungsschäden auf, fast die Hälfte aller Schülerinnen und Schüler klage über Herz-Kreislauf-Probleme. „Mit dem Training für das Sportabzeichen habt ihr eine für euch gesunde Bewegungswelt geschaffen, die genauso attraktiv ist wie das Lösen kniffliger Computerspielaufgaben“, sagte der Landesgeschäftsführer der Barmer.

Johannes Jung, der in Vertretung von Staatssekretärin Vera Reiß (Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur) an der Siegerehrung teilnahm, bezeichnete die Vorbereitung auf das Sportabzeichen als ein „ideales Übungsfeld für die Zusammenarbeit von Schule und Verein“, die in Rheinland-Pfalz hervorragend funktioniere.

  Sportabzeichen-Wettbewerb der Schulen in Rheinland-Pfalz (PDF-Datei, 52 KB)

Die Fotos zur Ehrung finden Sie in der nächsten Woche in unserer Foto-Galerie!

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